High-Lights meines Studiums des Buches 2. Nephi (Buch Mormon)
(in Tage aufgeteilt, damit eine Art "mit dem Buch Mormon durch´s Jahr" entstehen kann)


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Geschichtlicher Überblick des Buches 2. Nephi

Ein Bericht über Lehis Tod.  Nephis Brüder lehnen sich gegen ihn auf. Der Herr warnt Nephi und sendet ihn zur Flucht in die Wildnis. Es kommt zur Trennung. Nephis Reisen in der Wildnis und so weiter.


Tag

Buch

Kapitel

Vers(e)

Text

Kommentar

Hintergrund

Tag
1

Buch

2. Nephi

Kapitel

1

Verse

1-5

Und nun begab es sich: Nachdem ich, Nephi, mit der Belehrung meiner Brüder zu Ende gekommen war, sagte auch unser Vater Lehi vieles zu ihnen und trug ihnen vor, was der Herr Großes für sie getan hatte, indem er sie aus dem Land Jerusalem geführt hatte.  Und er sprach zu ihnen in bezug auf ihre Auflehnungen auf den Wassern und die große Barmherzigkeit Gottes, der ihr Leben verschont hatte, so daß sie nicht vom Meer verschlungen worden waren.  Und er sprach auch zu ihnen in bezug auf das Land der Verheißung, das sie erlangt hatten—wie barmherzig der Herr gewesen sei, indem er uns gewarnt hatte, daß wir aus dem Land Jerusalem fliehen sollten.  Denn siehe, sagte er, ich habe eine Vision gesehen, daher weiß ich, daß Jerusalem zerstört worden ist; und wären wir in Jerusalem geblieben, so wären auch wir zugrunde gegangen.   Aber, sagte er, trotz unserer Bedrängnisse haben wir ein Land der Verheißung erlangt, ein Land, das vor allen anderen Ländern erwählt ist ...

gut, hier zu sein

... Lehi versucht

seine Söhne daran zu erinnern, wie gut es ist,

im Land der
Verheißung
angekommen zu sein
und welch reichen Segen diese Ankunft in diesem Land mit sich bringt.

Womöglich ist es
auch für uns gut, uns immer wieder
daran zu erinnen,
wie gut es ist, dass wir "unser Jerusalem"
durch unsere
Bekenntnis
zum HERRN
verlassen haben.

ER hat Großes für uns getan, ER hat uns weggeführt, ER hat uns verschont, sodass wir nicht verschlungen wurden. Dank seiner Barmherzigkeit

und seiner Warnung, konnten wir in unser vor allen anderen Ländern erwähltes Land der Verheißung fliehen und sind nicht zugrunde gegangen.

Erinnern wir uns daran.

Die Auswanderer haben das verheißene Land erreicht. Nachdem Nephi mit seinen
Belehrungen zu Ende gekommen ist,
spricht nun Lehi zu seinen Söhnen Laman und Lemuel.

um 588-570 v. Chr.

Tag
2

Buch

2. Nephi

Kapitel

1

Verse

9-11

Darum habe ich, Lehi, eine Verheißung erhalten, daß, insofern diejenigen, die der Herr, Gott, aus dem Land Jerusalem führen wird, seine Gebote halten werden, es ihnen wohl ergehen wird auf dem Antlitz dieses Landes; und sie werden vor allen anderen Nationen bewahrt bleiben, damit sie dieses Land für sich selbst besitzen können. Und wenn es so ist, daß sie seine Gebote halten, werden sie auf dem Antlitz dieses Landes gesegnet sein, und niemand wird sie belästigen noch ihnen das Land ihres Erbteils nehmen; und sie werden sicher wohnen immerdar. 

Aber siehe, wenn die Zeit kommt, da sie in Unglauben verfallen, nachdem sie so große Segnungen aus der Hand des Herrn empfangen haben—denn sie haben Kenntnis von der Erschaffung der Erde und aller Menschen und wissen von den großen und wunderbaren Werken des Herrn von der Erschaffung der Welt an; und ihnen ist die Macht gegeben, durch Glauben alles zu tun; und sie haben alle Gebote von Anfang an und sind durch seine grenzenlose Güte in dieses kostbare Land der Verheißung geführt worden—, siehe, ich sage, falls der Tag kommt, da sie den Heiligen Israels, den wahren Messias, ihren Erlöser und ihren Gott, verwerfen, siehe, dann werden die Strafgerichte dessen, der gerecht ist, auf ihnen ruhen. 

Ja, er wird andere Nationen zu ihnen herführen, und er wird ihnen Macht geben, und er wird von ihnen die Länder ihrer Besitztümer nehmen, und er wird sie zerstreuen und schlagen lassen.

Wohlergehen ODER Strafgerichte

Wenn wir die Gebote halten, wird es uns wohlergehen und wir bleiben bewahrt und gesegnet. Niemand wird uns belästigen und uns etwas wegnehmen. Wir sind sicher !!!

Doch wenn wir in Unglauben verfallen und den Heiligen Israels, den wahren Messias, unseren Erlöser und unseren Gott verwerfen, dann kommen die Strafgerichte dessen, der gerecht ist. Dann wird uns vieles genommen, dann werden wir zerstreut.

Werfen wir noch einen Blick auf das, was wir verwerfen würden, falls wir uns
abwenden würden vom Glauben:

wir haben große Segnungen vom HERRN empfangen

wir haben Kenntnis von der Erd- und Menschenerschaffung

wir wissen von den großen und wunderbaren Werken des Herrn

uns ist Macht gegeben, durch Glauben alles zu tun

wir haben alle Gebote

wir sind durch SEINE grenzenlose Güte geführt worden




Die Auswanderer haben das verheißene Land erreicht. Nachdem Nephi mit seinen Belehrungen zu Ende gekommen ist, spricht nun Lehi zu seinen Söhnen Laman und Lemuel und prophezeit vieles bezüglich des Landes der Verheißung. Hier spricht Lehi über seine Nachkommen und die Entwicklung im Land der Verheißung.

um 588-570 v. Chr.

Tag
3

Buch

2. Nephi

Kapitel

1

Verse

12-14, 21, 23

... darum, meine Söhne, wollte ich, ihr würdet daran denken, ja, ich wollte, ihr würdet auf meine Worte hören.

O daß ihr erwachtet, erwachtet aus einem tiefen Schlaf, ja, nämlich aus dem Schlaf der Hölle, und die furchtbaren Ketten abschütteltet, womit ihr gebunden seid, sind es doch die Ketten, womit die Menschenkinder gebunden sind, so daß sie gefangen hinweggeführt werden, hinab in den ewigen Abgrund des Elends und Wehs. Erwacht! Und erhebt euch aus dem Staub, und hört die Worte eines zitternden Vaters ...

... erhebt euch aus dem Staub, meine Söhne, und seid Männer, und seid mit festem Vorsatz eines Sinnes und eines Herzens, einig in allem ...

Erwacht, meine Söhne; legt die Waffenrüstung der Rechtschaffenheit an. Schüttelt die Ketten ab, womit ihr gebunden seid, und kommt hervor aus dem Dunkel, und erhebt euch aus dem Staub.  

erwache

Manchmal ist unser Schlaf einfach zu tief. Wir sind mutlos, schwach, orientierungslos, antriebslos und unterlassen die Aktivitäten, die unser himmlischer Vater von uns erwartet. In solchen Momenten ist es gut aufzuwachen. Wir müssen dies tun, sonst werden wir sie nicht los die bindenden Ketten, die uns gefangen halten. Raus aus dem Abgrund. Schluss mit Elend und Weh.

Eheben wir uns aus dem Staub.

Die Auswanderer haben das verheißene Land erreicht. Nachdem Nephi mit seinen Belehrungen zu Ende gekommen ist, spricht nun Lehi zu seinen Söhnen Laman und Lemuel und ermahnt sie eindringlich zuzuhören und aufzuwachen.

um 588-570 v. Chr.

Tag
4

Buch

2. Nephi

Kapitel

1

Verse

14-15

... hört die Worte eines zitternden Vaters, dessen Gebeine ihr bald in das kalte und stille Grab niederlegen müßt, von wo kein Reisender zurückkehren kann; wenige Tage noch, und ich gehe den Weg alles Irdischen.    Aber siehe, der Herr hat meine Seele von der Hölle erlöst; ich habe seine Herrlichkeit geschaut, und ich bin auf ewig ringsum umschlossen von den Armen seiner Liebe.

am Ende des Lebens

Hier verrät Lehi, der große Buch Mormon Patriarch, wie er sich kurz vor seinem Tod fühlt. Er ist sich bewusst, dass sein irdisches Leben bald vorbei ist. Er erwähnt sogar das kalte Grab und die Reise OHNE Rückkehr. Lehi scheint die gleichen Gefühle zu haben, wie wir alle, wenn wir an das Sterben denken.

Doch dann kommt die Hoffnungbotschaft, denn der HERR hat Lehi von der Hölle erlöst, er hat SEINE Herrlichkeit gesehen und fühlt sich für immer von den Armen SEINER Liebe umschlossen.

Mit diesen Gefühlen im Herzen verliert der Tod seinen Schrecken.

Die Auswanderer haben das verheißene Land erreicht. Nachdem Nephi mit seinen Belehrungen zu Ende gekommen ist, spricht nun Lehi zu seinen Söhnen Laman und Lemuel und beschreibt, wie er sich kurz vor seinem Tod fühlt.

um 588-570 v. Chr.

Tag
5

Buch

2. Nephi

Kapitel

1

Verse

16-23

Und ich wünsche, daß ihr daran denkt, die Satzungen und Richtersprüche des Herrn zu beachten; siehe, dies war von Anfang an die Besorgnis meiner Seele.  Von Zeit zu Zeit war mir das Herz von Sorge bedrückt; denn ich fürchtete, der Herr, euer Gott, würde wegen eurer Herzenshärte in der Fülle seines Grimms über euch kommen ...

... so daß ihr abgeschnitten und für immer vernichtet würdet;    18  oder daß ein Fluch für den Zeitraum vieler Generationen über euch kommen würde und daß ihr mit Schwert und mit Hungersnot heimgesucht würdet und gehaßt würdet und nach dem Willen und der Gefangenschaft des Teufels geleitet würdet ...

... O meine Söhne, daß dies nicht über euch komme, sondern daß ihr ein erwähltes und ein vom Herrn begünstigtes Volk sein möget. Aber siehe, sein Wille geschehe; denn seine Wege sind immerdar Rechtschaffenheit.  Und er hat gesagt: Insofern ihr meine Gebote haltet, wird es euch wohl ergehen im Land; aber insofern ihr meine Gebote nicht haltet, werdet ihr von meiner Gegenwart abgeschnitten werden. Und nun, damit meine Seele Freude an euch habe und damit mein Herz diese Welt mit Frohsinn über euch verläßt, damit ich nicht durch Kummer und Sorge in das Grab hinabgebracht werde, erhebt euch aus dem Staub, meine Söhne, und seid Männer, und seid mit festem Vorsatz eines Sinnes und eines Herzens, einig in allem, damit ihr nicht hinab in Gefangenschaft geratet, damit ihr nicht verflucht werdet mit einem schweren Fluch; und auch, damit ihr nicht den Unmut eines gerechten Gottes über euch bringt zur Vernichtung, ja, zur ewigen Vernichtung sowohl der Seele als auch des Leibes. Erwacht, meine Söhne; legt die Waffenrüstung der Rechtschaffenheit an. Schüttelt die Ketten ab, womit ihr gebunden seid, und kommt hervor aus dem Dunkel, und erhebt euch aus dem Staub.

die Besorgnis der Seele

Gibt es überhaupt Anlass zur Sorge, wenn wir uns in enger Verbindung mit unserem himmlischen Vater befinden?  Klare Antwort: JA !!!

Es ist gut, wenn unsere Seele stets um den Gehorsams-Status besorgt ist. Personen, um die wir uns sorgen, sollten nicht nur Andere sein, sondern vorallen Dingen wir selbst, denn wir alle können fallen.

Es ist erforderlich, die Satzungen und Richtersprüche des HERRN zu beachten. Herzenshärte ist kontraproduktiv und führt zu negativen Konsequenzen.

Durch Gehorsam dem Vater im Himmel gegenüber, bleiben wir erwählt und begünstigt. Gehorsam sichert unser Wohlergehen. Gehorsam fördert Freude und Frohsinn und vertreibt Kummer und Sorge.

Wir wollen nicht den Unmut Gottes durch Ungehorsam auf uns ziehen, sondern uns lieber aus dem Staub erheben und mit festem Sinne eines Sinnes und eines Herzens sein, einig in allem.

Durch Gehorsam und Rechtschaffenheit schütteln wir bindende Ketten ab. wir eheben uns aus dem Staub und verlassen das Dunkle. Gehorsam ist wie eine Waffenrüstung, Gehorsam ist wie ein Erwachen.



Die Auswanderer haben das verheißene Land erreicht. Nachdem Nephi mit seinen Belehrungen zu Ende gekommen ist, spricht nun Lehi zu seinen Söhnen Laman und Lemuel und drückt seine große Sorge aus.

um 588-570 v. Chr.

Tag
6

Buch

2. Nephi

Kapitel

1

Verse

24-29

Lehnt euch nicht mehr gegen euren Bruder auf, denn was er gesehen hat, ist herrlich, und er hat die Gebote gehalten von der Zeit an, da wir Jerusalem verlassen haben; und er ist ein Werkzeug in den Händen Gottes gewesen, indem er uns in das Land der Verheißung geführt hat; denn wenn er nicht gewesen wäre, so wären wir in der Wildnis vor Hunger zugrunde gegangen; und doch habt ihr ihm nach dem Leben getrachtet, ja, und er hat euretwegen viel Kummer gelitten. Und ich ängstige mich sehr und zittere um euretwillen, daß er wiederum leide; denn siehe, ihr habt ihn beschuldigt, er trachte nach Macht und nach Gewalt über euch; ich aber weiß, daß er weder nach Macht noch Gewalt über euch getrachtet hat, sondern er hat nach der Herrlichkeit Gottes getrachtet und eurem eigenen ewigen Wohlergehen.   Und ihr habt gemurrt, weil er euch gegenüber klar gesprochen hat. Ihr sagt, er sei euch mit Schärfe begegnet; ihr sagt, er sei auf euch zornig gewesen; aber siehe, seine Schärfe war die Schärfe der Macht des Wortes Gottes, die in ihm war; und was ihr Zorn nennt, war die Wahrheit gemäß dem, was in Gott ist, die er nicht zurückhalten konnte und die eure Übeltaten unerschrocken kundgetan hat.   Und es muß notwendigerweise so sein, daß die Macht Gottes in ihm sein muß, selbst so sehr, daß er euch befiehlt, und ihr müßt gehorchen. Aber siehe, es war nicht er, sondern es war der Geist des Herrn, der in ihm war, der ihm den Mund zum Reden geöffnet hat, so daß er ihn nicht schließen konnte.   Und nun, mein Sohn Laman und auch Lemuel und Sam und auch meine Söhne, die ihr die Söhne Ischmaels seid, siehe, wenn ihr auf die Stimme Nephis hören werdet, dann werdet ihr nicht zugrunde gehen. Und wenn ihr auf ihn hören werdet, so hinterlasse ich euch einen Segen, ja, nämlich meinen ersten Segen.    Wenn ihr aber nicht auf ihn hören werdet, so nehme ich meinen ersten Segen von euch, ja, selbst meinen Segen, und er wird auf ihm ruhen.

unser Nephi - ein Mann Gottes - ein Prophet

Hier wird ein gehorsamer Mann beschrieben, der Herrliches gesehen hat. Ein Werkzeug in den Händen Gottes. Ein Mann, der eben nicht Macht und Gewalt anstrebt, sondern die Herrlichkeit Gottes und das ewige Wohlergehen seiner Mitmenschen im Sinn hat. Ein Mann, der sich nicht zurückhält sondern klar und offen spricht, wenn nötig mit der Schärfe des Wortes Gottes.

Dieser Mann ist unerschrocken und kann die Wahrheit nicht zurück halten, er kann den Mund nicht schließen, sondern benennt das Übeltun.

In diesem Mann ist die Macht GOTTES und der Geist  des HERRN zu finden.

Wer so einem Gottesmann bzw. Propheten zuhört, wird in die richtige Richtung geführt und wird nicht zugrunde gehen.

Auch heute gibt es einen Propheten. Hören wir auf ihn, dann wird der Segen des HERRN mit uns sein.

Versuchen wir auch, uns die guten Eigenschaften Nephis anzueignen. Dies wird uns voranbringen.


Die Auswanderer haben das verheißene Land erreicht. Nachdem Nephi mit seinen Belehrungen zu Ende gekommen ist, spricht nun Lehi zu seinen Söhnen Laman und Lemuel. Lehi erwähnt die Größe Nephis und rät seinen anderen Söhnen, nicht mehr gegen Nephi zu rebellieren.

um 588-570 v. Chr.

Tag
7

Buch

2. Nephi

Kapitel

2

Verse

1-4

Und nun, Jakob, spreche ich zu dir: Du bist mein Erstgeborener in den Tagen meiner Drangsal in der Wildnis. Und siehe, in deiner Kindheit hast du Bedrängnisse und viel Kummer ertragen wegen der Roheit deiner Brüder. Und doch, Jakob, mein Erstgeborener in der Wildnis, kennst du die Größe Gottes; und er wird dir deine Bedrängnisse zum Gewinn weihen.   Darum wird deine Seele gesegnet sein, und du wirst bei deinem Bruder Nephi sicher wohnen und wirst deine Tage im Dienste deines Gottes verbringen. Darum weiß ich, daß du durch die Rechtschaffenheit deines Erlösers erlöst bist; denn du hast geschaut, daß er, wenn die Zeit erfüllt ist, kommt, um den Menschen die Errettung zu bringen. Und du hast in deiner Jugend seine Herrlichkeit geschaut; darum bist du gesegnet, selbst so wie diejenigen, denen er im Fleische dienen wird; denn der Geist ist derselbe gestern, heute und immerdar. Und der Weg ist seit dem Fall des Menschen bereitet, und die Errettung ist eine freie Gabe.

unser Jakob - Bedrängnisse werden nützlich

Hier wird klar, selbst Bedrängnisse kann Gott für uns nützlich werden lassen (zum Gewinn weihen). Jakob musste viel Bedrängnisse und Kummer ertragen. Doch er kennt die Größe GOTTES, der Jakob helfen wird, aus den negativen Erfahrungen Positives zu extrahieren.

Jakob wird ein Segen für die Seele versprochen und Sicherheit.

Und weil Jakob im Dienste seines GOTTES bleibt, ist er dank der Rechtschaffenheit Jesu erlöst.

Jakob hat schon in seiner Jugend die Herrlichkeit des HERRN erblickt und wird reichlich belohnt.

Verändern wir doch unseren Blickwinkel indem wir die Herrlichkeit des Herrn anvisieren, dann sind unsere Bedrängnisse nicht mehr so belastend, denn letztendlich können wir Nutzen aus den Erfahrungen ziehen. Auf jeden Fall wartet der reiche Segen des HERRN auf uns, wenn wir unseren Blick in SEINE Richtung lenken.

Die Auswanderer haben das verheißene Land erreicht. Hier spricht Lehi zu seinem Sohn Jakob.

um 588-570 v. Chr.

Tag
8

Buch

2. Nephi

Kapitel

2

Verse

6-10

Darum kommt die Erlösung im heiligen Messias und durch ihn; denn er ist voller Gnade und Wahrheit. Siehe, er bringt sich selbst als Opfer für Sünde dar, um den Zwecken des Gesetzes Genüge zu leisten für alle, die ein reuiges Herz und einen zerknirschten Geist haben; und für niemanden sonst kann den Zwecken des Gesetzes Genüge geleistet werden.    Wie wichtig ist es daher, daß all dies den Bewohnern der Erde verkündet wird, damit sie erkennen mögen, daß kein Fleisch in der Gegenwart Gottes wohnen kann außer durch die Verdienste und die Barmherzigkeit und Gnade des heiligen Messias, der sein Leben niederlegt gemäß dem Fleische und es wieder nimmt durch die Macht des Geistes, auf daß er die Auferstehung der Toten zustande bringe; denn er wird der erste sein, der aufersteht.   Darum ist er die Erstlingsgabe für Gott, so daß er für alle Menschenkinder Fürsprache einlegen wird; und wer an ihn glaubt, der wird errettet werden. Und wegen der Fürsprache für alle, kommen alle Menschen zu Gott; darum stehen sie in seiner Gegenwart, um von ihm gerichtet zu werden gemäß der Wahrheit und Heiligkeit, die in ihm ist. Darum also die Zwecke des Gesetzes, das der Heilige gegeben hat, um die festgesetzte Strafe zu verhängen, und die festgesetzte Strafe steht im Gegensatz zu dem Glücklichsein, das festgesetzt ist, um so die Zwecke des Sühnopfers zu erfüllen—

unser heiliger MESSIAS - in IHM und durch IHN - wie wichtig ist es, von IHM zu sprechen


JESUS hat sich für uns freiwillig geopfert und will von uns nur Weniges, nämlich unseren Glauben unser reuges Herz und unseren zerknirschten Geist. Wenn wir IHM dies geben, dann dürfen wir ewig und glücklich bei IHM und Beim HIMMLISCHEN VATER wohnen, dann ist die Erlösungstür geöffnet.

Es ist wichtig, alle über diese freudige Nachricht zu informieren.

ER ist voller Gnade, Barmherzigkeit, Heiligkeit und Wahrheit, ER ist unser Fürsprecher, ER ist der HEILIGE.

Folgen wir IHM, denn dank seines Erlösungswerkes, kann Gnade wirken. Ohne IHN wären wir verloren, denn wir würden aufgrund unserer Unvollkommenheiten vom HIMMLISCHEN VATER getrennt bleiben müssen.

Die Auswanderer haben das verheißene Land erreicht. Lehis Worte an Jakob (und eventuell andere) über den Messias.

um 588-570 v. Chr.

Tag
9

Buch

2. Nephi

Kapitel

2

Verse

11-13

... denn es muß notwendigerweise so sein, daß es in allen Dingen einen Gegensatz gibt. Wenn nicht, mein Erstgeborener in der Wildnis, könnte Rechtschaffenheit nicht zustande gebracht werden, auch nicht Schlechtigkeit, weder Heiligkeit noch Elend, weder Gutes noch Böses. Darum muß es notwendigerweise so sein, daß alles aus Teilen zu einem Ganzen zusammengesetzt ist; denn wäre etwas von nur einerlei Beschaffenheit, müßte es notwendigerweise wie tot verbleiben und hätte nicht Leben noch Tod, noch Verweslichkeit, noch Unverweslichkeit, Glücklichsein noch Elend, weder Empfindung noch Empfindungslosigkeit.  Dann aber wäre es notwendigerweise als etwas Nichtiges erschaffen worden; darum hätte es keine Absicht in dem Zweck seiner Erschaffung gegeben. Darum müßte dies notwendigerweise die Weisheit Gottes und seine ewigen Absichten zunichte machen und ebenso die Macht und die Barmherzigkeit und die Gerechtigkeit Gottes.  Und wenn ihr sagt, es gebe kein Gesetz, so sagt ihr auch, daß es keine Sünde gibt. Wenn ihr sagt, es gebe keine Sünde, so sagt ihr auch, daß es keine Rechtschaffenheit gibt. Und wenn es keine Rechtschaffenheit gäbe, so gäbe es kein Glücklichsein. Und wenn es weder Rechtschaffenheit noch Glücklichsein gäbe, so gäbe es weder Strafe noch Elend. Und wenn es all dies nicht gibt, so gibt es keinen Gott. Und wenn es keinen Gott gibt, so gibt es uns nicht, auch die Erde nicht; denn es hätte keine Erschaffung geben können, weder dessen, was handelt, noch dessen, worauf eingewirkt wird; darum hätte alles vergehen müssen.

Plus und Minus Gedanken

Ohne Gegensätze geht überhaupt nichts. Wir leben in einem Umfeld der Gegensätze und dies ist gut. Alles wäre wie tot, Positives und Negatives würde es nicht geben.

Diese Gegensätzlichkeit bringt für mich Faszination und Sinn, in der Gegensätzlichkeit entpuppt sich für mich die Schönheit des Daseins.

Wir kennen und erleben das Negative, das Schlechte, das Unschöne ... Wir müssen dies auch, denn nur dann schätzen, erkennen und bemerken wir das Positive, das Gute und das Schöne.

Seien wir froh, es gibt Gegensätze, überwinden wir das Negative und halten wir am Guten fest, dann geht es aufwärts.

Die Auswanderer haben das verheißene Land erreicht. Lehis Worte an Jakob (und eventuell andere) über Gegensätze.

um 588-570 v. Chr.

Tag
10

Buch

2. Nephi

Kapitel

2

Verse

21

Und die Tage der Menschenkinder wurden verlängert gemäß dem Willen Gottes, so daß sie umkehren können, solange sie im Fleische weilen; darum wurde ihr Zustand zu einem Zustand der Bewährung, und ihre Zeit wurde verlängert, gemäß den Geboten, die der Herr, Gott, den Menschenkindern gab. Denn er gab Gebot, daß alle Menschen umkehren müssen; denn er hat allen Menschen gezeigt, daß sie verloren sind wegen der Übertretung ihrer Eltern.

Umkehr und gut

Der Kerngedanke des Evangeliums JESU Christi ist und bleibt die Umkehr. Wir sind verloren OHNE JESUS, doch wir können alles erreichen MIT IHM. Kehren wir demnach um und folgen wir IHM, dann wird es wohl sein mit uns.

Die Auswanderer haben das verheißene Land erreicht. Lehis Worte an Jakob (und eventuell andere) über Umkehr.

um 588-570 v. Chr.

Tag
11

Buch

2. Nephi

Kapitel

2

Vers

24

Aber siehe, alles geschah gemäß der Weisheit dessen, der alles weiß.

EINER weiss alles !!!

... dieser Vers ist kurz, aber wichtig. ER, der hnimmlische Vater und auch sein Sohn Jesus Christus, wissen alles. In ihrer Weisheit haben sie alles geplant und organisiert. Ist es nicht schön, dass wir uns darauf verlassen dürfen?

Übrigens, dass was für die Vergangenheit gilt, stimmt auch für die Zukunft !!!

Alles wird gemäß der Weisheit dessen geschehen, der alles weiß.

Die Auswanderer haben das verheißene Land erreicht. Lehis Worte an Jakob (und eventuell andere) über Jesus.

um 588-570 v. Chr.

Tag
12

Buch

2. Nephi

Kapitel

2

Verse

26-30

Und der Messias kommt, wenn die Zeit erfüllt ist, damit er die Menschenkinder vom Fall erlöse. Und weil sie vom Fall erlöst sind, so sind sie für immer frei geworden und können Gut von Böse unterscheiden; sie können für sich selbst handeln und müssen nicht auf sich einwirken lassen, außer durch die Strafe des Gesetzes am großen und letzten Tag, gemäß den Geboten, die Gott gegeben hat. Darum sind die Menschen gemäß dem Fleische frei; und alles ist ihnen gegeben, was für den Menschen notwendig ist. Und sie sind frei, um Freiheit und ewiges Leben zu wählen durch den großen Mittler für alle Menschen oder um Gefangenschaft und Tod zu wählen gemäß der Gefangenschaft und Macht des Teufels; denn er trachtet danach, daß alle Menschen so elend seien wie er selbst. Und nun, meine Söhne, möchte ich, daß ihr auf den großen Mittler blickt und auf seine großen Gebote hört und seinen Worten treu seid und ewiges Leben wählt gemäß dem Willen seines Heiligen Geistes  und nicht den ewigen Tod wählt gemäß dem Wollen des Fleisches und des Bösen, das darin ist, wodurch der Geist des Teufels Macht erlangt, gefangenzunehmen, um euch in die Hölle hinabzuführen, damit er in seinem eigenen Reich über euch regiere. Diese wenigen Worte habe ich zu euch allen gesprochen, meine Söhne, in den letzten Tagen meiner Bewährung; und ich habe, gemäß den Worten des Propheten, das gute Teil erwählt. Und es kommt mir allein auf das immerwährende Wohlergehen eurer Seele an. Amen.

... auf den großen Mittler blicken wegen des immerwährenden Wohergehens unserer Seele ...

... manchmal ist es gut, einen Fürsprecher zu haben, der sich für uns einsetzt und zu unserem Vorteil spricht. JESUS CHRISTUS ist genau das in ewiger Hinsicht. ER hat sich als Schnittstelle, als Mediator hingegeben, um zu vermitteln, um eine Brücke zwischen Gott dem Vater und den Menschen zu bauen, die eigentlich wegen der göttlichen Gerechtigkeit nicht existieren würde, doch dank IHM, seinem Sühnopfer und SEINER Gnade begehbar ist.

Durch IHN sind wir für immer frei geworden, wir wissen von Gut und Böse, uns ist aslles Nötige gegeben und wir können selbst entscheiden, welchen Weg wir gehen wollen, ohne Zwang und ohne Fremdeinwirkung.

Entscheiden wir uns doch besser gemäss dem Willen des Heiligen Geistes für die Freiheit und für das ewige Leben, indem wir auf IHN, den großen Mittler blicken, sowie IHM und SEINEN Geboten treu sind.

Es geht um nichts weniger, als um das immerwährende Wohlergehen unsere Seele.

Die Auswanderer haben das verheißene Land erreicht. Lehis Worte an Jakob (und eventuell andere) über den Messias.

um 588-570 v. Chr.

Tag
13

Buch

2. Nephi

Kapitel

3

Verse

4-11

Denn siehe, du bist die Frucht meiner Lenden; und ich bin ein Abkömmling Josephs, der gefangen nach Ägypten geführt wurde. Und groß waren die Bündnisse des Herrn, die er für Joseph gemacht hat. Darum hat Joseph wahrhaftig unseren Tag geschaut. Und er erhielt vom Herrn die Verheißung, daß aus der Frucht seiner Lenden der Herr, Gott, dem Haus Israel einen rechtschaffenen Zweig erwecken werde; nicht den Messias, sondern einen Zweig, der abgebrochen werden würde, dessen aber dennoch in den Bündnissen des Herrn gedacht werden solle, daß ihnen in den Letzten Tagen der Messias im Geist der Macht kundgetan werden solle, damit sie aus der Finsternis ans Licht geführt würden, ja, aus verborgener Finsternis und aus Gefangenschaft in die Freiheit. Denn Joseph hat wahrhaftig bezeugt, nämlich: Einen Seher wird der Herr, mein Gott, erwecken, der ein erwählter Seher für die Frucht meiner Lenden sein wird.  Ja, Joseph hat wahrhaftig gesagt: So spricht der Herr zu mir: Einen erwählten Seher werde ich aus der Frucht deiner Lenden erwecken; und er wird unter der Frucht deiner Lenden hoch geachtet sein. Und ihm werde ich Gebot geben, daß er für die Frucht deiner Lenden, seine Brüder, ein Werk tun wird, das für sie von großem Wert sein wird, nämlich, daß ihnen die Bündnisse zur Kenntnis gebracht werden, die ich mit deinen Vätern gemacht habe. Und ich werde ihm ein Gebot geben, daß er keine andere Arbeit tun wird außer der Arbeit, die ich ihm gebieten werde. Und ich werde ihn in meinen Augen groß machen, denn er wird mein Werk tun. Und er wird groß sein gleichwie Mose, von dem ich gesagt habe, ich würde ihn für euch erwecken, um mein Volk zu befreien, o Haus Israel. Und Mose werde ich erwecken, um dein Volk aus dem Land Ägypten zu befreien. Aber einen Seher werde ich aus der Frucht deiner Lenden erwecken; und ihm werde ich Macht geben, mein Wort für die Nachkommen deiner Lenden hervorzubringen– und nicht nur, mein Wort hervorzubringen, spricht der Herr, sondern, um sie von meinem Wort zu überzeugen, das schon unter ihnen verbreitet worden sein wird.

aus der Finsternis ans Licht

Mose hat die Israeliten aus der Gefangenschaft geführt. Welch großes göttliches Befreiungs-Ereignis. Ein Volk wird aus der Sklaverei befreit und in verheißenes Land geführt.

In geistiger Hinsicht gibt es auch heuter einen Mose, nämlich Joseph Smith.

Er hat den Auftrag erhalten, die Menschen aus der Finsternis ans Licht zu führen, aus verborgener Finsternis und Gefangenheit in die Freiheit.

Der Messias selbst hat sich im Geist der Macht kundgetan.

Joseph Smith, der erwählte und hoch geachtete Seher hat ein Werk vollbracht, welches von großem Wert ist, denn die alten Bündnisse werden dank dieses Werkes wieder aufgefrischt und erneuert.

So hat der himmlische Vater in diesen Letzten Tagen einen Propheten wie Mose erweckt, der für die geistige Befreiung des Volkes Gottes zuständig ist.

Greifen wir zu, gehen wir mit in unser verheißenen Land.


... weitere Stellen über Joseph Smith:(Verse 13, 14, 24):

Und aus Schwäche heraus wird er stark gemacht werden ... Siehe, diesen Seher wird der Herr segnen; und wer danach trachtet, ihn zu vernichten, wird zuschanden werden ... Und ein Mächtiger wird sich unter ihnen erheben, der viel Gutes wirken wird, in Wort und auch in Tat, und ein Werkzeug sein wird in den Händen Gottes, mit überaus großem Glauben, damit er mächtige Wunder wirke und das vollbringe, was in den Augen Gottes groß ist, um vieles für das Haus Israel und für die Nachkommen deiner Brüder wiederherzustellen.


Die Auswanderer haben das verheißene Land erreicht. Lehis Worte an Joseph, den Letztgeborenen. Hier erwähnt Lehi den Joseph, der nach Ägypten verkauft wurde, von dem Lehi abstammt. Er erwähnt auch, dass dieser Joseph von Joseph Smith wusste und von der Wiederhertstellung.

um 588-570 v. Chr.

Tag
14

Buch

2. Nephi

Kapitel

4

Verse

4

Denn der Herr, Gott, hat gesagt: Insofern ihr meine Gebote haltet, wird es euch wohl ergehen im Land; und insofern ihr meine Gebote nicht haltet, werdet ihr von meiner Gegenwart abgeschnitten werden.

Gehorsam

Mit dem Gehorsam scheint alles zu stehen und zu fallen. Erinnern wir uns daran.

Kurz vor seinem Tod spricht Lehi zu seinen Nachkommen.

um 588–570 v. Chr.

Tag
15

Buch

2. Nephi

Kapitel

4

Verse

16-35

Siehe, meine Seele erfreut sich an dem, was des Herrn ist; und mein Herz sinnt ständig über das nach, was ich gesehen und gehört habe. Und doch, trotz der großen Güte des Herrn, da er mir seine großen und wunderbaren Werke gezeigt hat, ruft mein Herz aus: O was bin ich doch für ein unglückseliger Mensch! Ja, mein Herz grämt sich meines Fleisches wegen; meine Seele ist bekümmert meiner Übeltaten wegen. Ich bin ringsum umschlossen, wegen der Versuchungen und der Sünden, die mich so leicht bedrängen.   Und wenn ich mich freuen möchte, stöhnt mein Herz meiner Sünden wegen; doch ich weiß, in wen ich mein Vertrauen gesetzt habe. Mein Gott ist mein Beistand gewesen; er hat mich durch meine Bedrängnisse in der Wildnis geführt; und er hat mich auf den Wassern der großen Tiefe bewahrt. Er hat mich mit seiner Liebe erfüllt, selbst bis es mir mein Fleisch verzehrt. Er hat meine Feinde zuschanden gemacht und bewirkt, daß sie vor mir beben.  Siehe, er hat mein Rufen gehört am Tage, und er hat mir Erkenntnis gegeben durch Visionen in den Stunden der Nacht.    Und bei Tage habe ich mich vor ihm zu machtvollem Gebet erkühnt; ja, meine Stimme habe ich emporsteigen lassen in die Höhe, und Engel sind herabgekommen und haben mir gedient. Und auf den Schwingen seines Geistes ist mein Leib auf überaus hohe Berge hinweggeführt worden. Und meine Augen haben Großes geschaut, ja, allzu groß für den Menschen; darum ist mir geboten worden, es nicht niederzuschreiben.    Nun denn, wenn ich so Großes gesehen habe, wenn der Herr in seiner Herablassung gegenüber den Menschenkindern mit soviel Barmherzigkeit Menschen besucht hat, warum soll mein Herz weinen und meine Seele im Tal der Trauer verweilen und mein Fleisch dahinschwinden und meine Kraft ermatten, meiner Bedrängnisse wegen?  Und warum soll ich mich, meines Fleisches wegen, der Sünde hingeben? Ja, warum soll ich Versuchungen nachgeben, so daß der Böse in meinem Herzen Raum finde, um meinen Frieden zu zerstören und meine Seele zu bedrängen? Warum bin ich zornig meines Feindes wegen?  Erwache, meine Seele! Welke nicht länger in Sünde dahin. Freue dich, o mein Herz, und gib dem Feind meiner Seele nicht länger Raum.  Erzürne dich nicht abermals meiner Feinde wegen. Laß nicht meine Kraft ermatten meiner Bedrängnisse wegen.    Freue dich, o mein Herz, und rufe zum Herrn und sprich: O Herr, ich werde dich preisen immerdar; ja, meine Seele wird sich freuen an dir, mein Gott und der Fels meiner Errettung. O Herr, wirst du meine Seele erlösen? Wirst du mich aus den Händen meiner Feinde befreien? Wirst du mich zittern machen beim Anblick von Sünde?  Mögen die Pforten der Hölle auf immer vor mir verschlossen bleiben, weil ja mein Herz reuig ist und mein Geist zerknirscht ist! O Herr, verschließe nicht die Pforten deiner Rechtschaffenheit vor mir, auf daß ich auf dem Pfad der Niederung wandeln kann, auf daß ich mich streng an den ebenen Weg halte!  O Herr, umschließe mich doch ringsum mit dem Gewand deiner Rechtschaffenheit! O Herr, bereite mir doch einen Weg, daß ich meinen Feinden entrinne! Mache doch meinen Pfad vor mir gerade! Lege mir doch keinen Stolperstein in den Weg, sondern mache meinen Weg frei vor mir, und versperre nicht meinen Weg, sondern die Wege meines Feindes.  O Herr, ich habe auf dich vertraut, und ich werde auf dich vertrauen immerdar. Ich werde mein Vertrauen nicht in den Arm des Fleisches setzen; denn ich weiß, daß der verflucht ist, der sein Vertrauen in den Arm des Fleisches setzt. Ja, verflucht ist, wer sein Vertrauen in Menschen setzt oder Fleisch zu seinem Arm macht. Ja, ich weiß, daß Gott dem gern gibt, der bittet. Ja, mein Gott wird mir geben, wenn ich nichts Unrechtes bitte; darum werde ich meine Stimme zu dir erheben; ja, ich werde zu dir rufen, mein Gott, dem Fels meiner Rechtschaffenheit. Siehe, meine Stimme wird immerdar emporsteigen zu dir, mein Fels und mein immerwährender Gott. Amen.

Freude vertreibt Kummer - dem Bösen nicht nachgeben

Trotz der Freude an dem, was des Herrn ist und obwohl Nephi dank der Güte Gottes wunderbare Werke gezeigt wurden, versinkt Nephi in Unglückseligkeit und Kummer, wegen seiner Menschlichkeit, seiner Fleischlichkeit und seiner Übeltaten. Nephi gelingt die Freude nicht so recht, denn sein Herz stöhnt, weil er sich von bedrängenden Sünden umschlossen fühlt.

In dieser Stimmung erinnert sich Nephi jedoch daran, in wen er sein Vetrauen gesetzt hat, nämlich in GOTT. ER war sein Beistand, ER hat ihn durch Bedrängnisse und durch die Wildnis geführt sowie vor der großen Tiefe und vor Feinden bewahrt. Und ganz wichtig: ER hat ihn mit seiner Liebe erfüllt, sein Rufen gehört, Erkenntnis gegeben und dienende Engel gesendet, weil Nephi seine Stimme in die Höhe emporsteigen lies.

Auf den Schwingen SEINES Geistes ist Nephis Leib auf überaus hohe Berge hinweggeführt worden um unbeschreiblich Großes zu sehen.

Da fragt sich Nephi zurecht, warum denn angesichts der barmherzigen Herablassung des HERRN, sein Herz weinen soll, seine Seele im Tal der Tauer veweilen soll und seine Kraft weniger werden soll.

Nephi will sich nicht den Versuchungen und Sünden hingeben, wodurch der Böse in seinem Herzen Raum finden würde und seinen Frieden zerstören und seine Seele befrängen würde.

Nephis Motto ist vielmehr: Erwachen, NICHT in Sünde dahinwelken, Freude an Gott, dem Fels seiner Errettung. Nephi bietet ein reuiges Herz und einen zerknirschten Geist und will sich streng an den ebenen Weg halten. Zudem will er dem HERRN weiterhin vertrauen, anstatt dem Arm des Fleisches und zu ihm rufen. Als göttliche Gegenleistung erhofft sich Nephi Erlösung, Befreiung, verschlossene Höllenpforten, geöffnete Pforten SEINER Rechtschaffenheit, Umhüllung durch das Gewand der Rechtschaffenheit und geebnete stolpersteinfreie Pfade.


Kurz nach dem Tod seines Vaters Lehi, äussert sich Nephi über seinen Sünden-Kummer und die Freude am Herrn.

um 588–570 v. Chr.

Tag
16

Buch

2. Nephi

Kapitel

5

Verse

1, 2, 5, 6, 10, 11, 13, 27

Siehe, es begab sich: Ich, Nephi, schrie wegen des Zornes meiner Brüder viel zum Herrn, meinem Gott. Aber siehe, ihr Zorn gegen mich nahm so sehr zu, daß sie danach trachteten, mir das Leben zu nehmen. Und es begab sich: Der Herr warnte mich; ich, Nephi, solle von ihnen fortgehen und in die Wildnis fliehen und alle jene, die mit mir kommen wollten ... Und alle jene, die mit mir kommen wollten, waren diejenigen, die an die Warnungen und die Offenbarungen Gottes glaubten; darum hörten sie auf meine Worte ... Und wir waren darauf bedacht, die Richtersprüche und die Satzungen und die Gebote des Herrn in allem zu befolgen, gemäß dem Gesetz des Mose. Und der Herr war mit uns; und es erging uns über die Maßen wohl ... Und es begab sich: Wir begannen, über die Maßen zu gedeihen und uns im Land zu mehren ... Und es begab sich: Wir lebten nach der Weise der Glückseligkeit.    

Gehorsam, Wohlergehen, Gedeihen, Vermehren und Glückseligkeit.


Es kommt zur Trennung zwischen den Anhängern von Laman und Lemuel und denjenigen, die auf Nephi hören. Diejenigen, die sich für Nephi (den Propheten) entscheiden, glauben an die Warnungen und Offenbarungen Gottes. und sind darauf bedacht, die Richtersprüche, Satzungen und Gebote des Herrn in allem zu befolgen.

Hier zeigt sich ein beachtenswerter Gehorsam.

Die Folgen dieses beispielhaften Gehorsams sind Wohlergehen, Gedeihen, Vermehrung und Glückseligkeit.

Wie gut es tut, zu wissen, dass Gehorsam den Geboten und den Worten Gottes gegenüber solch positive Folgen auf unser Leben haben kann.


Es lohnt sich ein genauerer Blick auf den Begriff "gedeihen". Dieser Begriff bezieht sich auf das englische Wort "prosper" (Prosperity). Dieser Begriff kann folgendermaßen übersetzt werden: florieren, gedeihen, prosperieren, im Wohlstand leben, blühen, vorankommen, wachsen. Quelle: https://dict.leo.org


gedeihen bedeuted: "sich in positiver Weise entwickeln" , "gut voranschreiten" Quelle: Google Search
"im pflanzlichen, körperlichen oder gesitigem Wachstum (erfreulich) gut vorankommen" Quelle: http://www.duden.de/rechtschreibung/gedeihen


... interessante Synonyme für den Begriff "gedeihen" (Bedeutung = "gelingen") sind: aufblühen, geraten, wachsen, aufleben, werden, erblühen, florieren, gut gehen, gut wachsen, sich entwickeln, sich steigern, strotzen, einen Aufschwung erleben, einen Aufstieg erleben
Quelle: http://synonyme.woxikon.de/synonyme/gedeihen.php

Obwohl Nephi sich viel um seine rebellischen Brüder (Laman und Lemuel) bemüht hat und auch viel für sie gebetet hat, bleiben sie feindseelig und wollen ihn töten. Doch der Herr warnt ihn und fordert ihn und seine Anhänger zur Flucht auf. Es kommt zur Volkstrennung. Mit Lehi ziehen Zoram (der Diener Labans, den Nephi wegen der heiligen Aufzeichnungen getötet hat), Sam (Nephis älteres Bruder), Jakob und Joseph (Nephis jüngere Bruder), sowie Nephis Schwestern und weiter Personen. Zu den aufgezählten Personen kommen die jeweiligen Familien dazu. Die Gruppe flieht viele Tage in die Wildnis und bleibt an einem Ort, den sie "Nephi" nennen. Sie nennen sich "Nephiten".

um 588–559 v. Chr.

Tag
17

Buch

2. Nephi

Kapitel

6

Verse

2-4

Siehe, meine geliebten Brüder, ich, Jakob, berufen von Gott und ordiniert nach der Weise seiner heiligen Ordnung und geweiht von meinem Bruder Nephi, den ihr als König oder Schutzherrn anseht und dem ihr eure Sicherheit anvertraut, siehe, ihr wißt, daß ich überaus vieles zu euch gesprochen habe.  Dennoch spreche ich abermals zu euch; denn das Wohlergehen eurer Seele ist mein Wunsch. Ja, ich sorge mich sehr um euch; und ihr wißt selbst, daß dies immer so gewesen ist. Denn ich habe euch mit allem Eifer ermahnt, und ich habe euch die Worte meines Vaters gelehrt; und ich habe zu euch über alles gesprochen, was geschrieben steht, von der Schöpfung der Welt an. Und nun siehe, ich möchte zu euch in bezug auf das sprechen, was ist und was kommen wird; darum will ich euch die Worte Jesajas vorlesen. Und es sind die Worte, die ich auf Wunsch meines Bruders zu euch sprechen soll. Und ich spreche zu euch um euretwillen, damit ihr lernt und den Namen eures Gottes verherrlicht.

... damit ihr den Namen eures Gottes verherrlicht

Hier wird deutlich, welcher Beweggrund Jakob antreibt, sich für die Sache Gottes einzusetzen. Er sagt, das Wohlergehen eurer Seele ist mein Wunsch !!!

Welch edles Motiv zum Handeln. Hier lernen wir, was uns antreiben sollte, was unser Leitgedanke sein sollte, wenn wir uns in den Dienst für Gott begeben: Wir sollten uns um diejenigen sorgen, die uns anvertraut sind und sie um ihretwillen mit allem Eifer ermahnen, damit sie lernen und den Namen Gottes veherrlichen.


Dies sind die einleitenden Worte Jakobs (Bruder von Nephi) für eine Rede an das Volk (Nephi hat sich diese Rede von ihm gewünscht). Als Grundlage für diese Rede werden die Worte Jesajas dienen (auf den heiligen Aufzeichnungen, die Lehis Söhne von Laban in Jerusalem geholt haben, waren u.a. die Worte Jesajas, die jetzt großen Nutzen bringen)

um 559–545 v. Chr.

Tag
18

Buch

2. Nephi

Kapitel

6

Verse

7, 13

... denn die werden nicht beschämt werden, die auf mich warten ... Denn das Volk des Herrn sind diejenigen, die auf ihn warten; denn noch immer warten sie auf das Kommen des Messias.


... auf den Herrn warten

Hier wird mitgeteilt, wie wichtig es ist, auf den Herrn zu warten. Das Warten auf den Herrn wird sogar als Merkmal für das Volk des Herrn genannt.

Für uns ist das freudenvolle Warten auf SEIN ZWEITES KOMMEN gmeint und sicherlich auch das tägliche Warten auf SEINEN persönlichen Besuch bei uns, auf SEINE heilenden Berührungen durch den Heiligen Geist.

Auf wen sollen wir nun eigentlich warten. In diesem Zusammenhang gefällt mir besonders der Titel FRIEDENSFÜRST bzw. FÜRST DES FRIEDENS, der immer wieder für den MESSIAS verwendet wird.

Warten wir doch getrost und freudig auf das Kommen der Person, die den FRIEDEN bringt, in uns und um uns herum. Ich weiß und erlebe es immer wieder neu, ER, der HEILAND heilt die Wunden und bringt in der Tat den Frieden, jeden Tag neu und sicher auch dann, wenn ER als König wieder kommt.

Paralellstellen
(für das Wort "harren" wird im englischen meist oder immer "wait" verwendet)

Auf dein Heil (oder: deine Hilfe) harre ich, HERR!
Genesis 49:18 (Menge-Übersetzung ... hier spricht Jakob)

Laß mich wandeln in deiner Wahrheit und lehre mich, denn du bist der Gott meines Heils: deiner harre ich allezeit.
Psalmen 25:5 (Menge-Übersetzung)


Sage nicht: Ich will das Böse vergelten! Harre auf den HERRN, so wird er dir helfen.
Sprüche 20:22  (Menge-Übersetung)


Wer einen Feigenbaum pflegt, wird seine Früchte genießen; und wer seinem Herrn aufmerksam dient (King James Version: he that waiteth on his master), wird geehrt werden (oder: reichen Lohn ernten).

Sprüche 27:18  (Menge-Übersetung)


Weißt du es denn nicht, oder hast du es nicht gehört? Ein ewiger Gott ist der HERR, der Schöpfer der Erde. Er wird nicht müde und wird nicht matt, unergründlich ist seine Einsicht.  Er verleiht dem Ermatteten Kraft und gewährt dem Ohnmächtigen Stärke in Fülle. Mögen Jünglinge müde und matt werden und junge Männer strauchelnd zusammenbrechen, die auf den HERRN harren, gewinnen neue Kraft, daß ihnen neue Schwingen (oder: Schwungfedern ... King James: wings) wachsen wie den Adlern, daß sie laufen und nicht müde werden, daß sie wandern und nicht ermatten.
Jesaja 40:28-31 (Menge-Übesetzung)


Gütig ist der HERR gegen die, welche auf ihn harren, gegen ein Herz, das ihn sucht. Gut ist es, geduldig zu sein und schweigend zu warten auf die Hilfe des HERRN.
Klagelieder 3: 25, 26  (Menge-Übersetzung)

Ich habe den guten Kampf gekämpft, habe den Lauf vollendet, den Glauben unverletzt bewahrt (oder: habe Treue gehalten):       fortan liegt für mich der Siegeskranz (Luther: die Krone) der Gerechtigkeit bereit, den der Herr, der gerechte Richter, mir an jenem Tage zuteilen (oder: zuerkennen) wird; jedoch nicht nur mir, sondern überhaupt allen, die sein Erscheinen lieb gehabt (= mit Liebe erwartet) haben. 2. Timotheus 4:7-8 (Menge-Übersetzung)

Wahrlich, ich sage euch, meine Freunde: Fürchtet euch nicht, euer Herz sei getrost; ja, freut euch immerdar, und gebt in allem Dank; harrt geduldig auf den Herrn, denn eure Gebete sind dem Herrn Zebaot in die Ohren gedrungen und sind mit diesem Siegel und Zeugnis aufgezeichnet: Der Herr hat geschworen und beschlossen, daß sie gewährt werden sollen. (Lehre und Bündnisse 98:1-2 (Offenbarung, gegeben durch Joseph Smith, den Propheten, am 6. August 1833 zu Kirtland, Ohio)

Darum wacht, denn ihr wißt weder den Tag noch die Stunde ... Denn seit Anbeginn der Welt haben die Menschen nicht vernommen, weder mit dem Ohr gehört, noch hat ein Auge gesehen—außer dir, o Gott—, was du Großes bereitet hast dem, der auf dich wartet.

(Lehre und Bündnisse 133:11, 45 Offenbarung, gegeben durch Joseph Smith, den Propheten, am 3. November 1831 zu Hiram, Ohio)

Jakob (jetzt ca. 30 Jahre alt ... Bruder von Nephi.) beginnt mit seiner Rede an das Volk (Nephi hat sich diese Rede von ihm gewünscht). Als Grundlage für diese Rede werden die Worte Jesajas dienen (auf den heiligen Aufzeichnungen, die Lehis Söhne von Laban in Jerusalem geholt haben, waren u.a. die Worte Jesajas, die jetzt großen Nutzen bringen)

um 559–545 v. Chr.

Tag
19

Buch

2. Nephi

Kapitel

6

Vers

12

Und gesegnet sind die Andern, jene, von denen der Prophet geschrieben hat; denn siehe, wenn es so ist, daß sie umkehren und nicht gegen Zion streiten und sich nicht mit jener großen und greuelreichen Kirche vereinigen, werden sie errettet werden; denn der Herr, Gott, wird seine Bündnisse erfüllen, die er für seine Kinder gemacht hat ... 

streite NICHT gegen Zion ...

 ... alles, was wir für unsere Errettung tun müssen, ist es, NICHT zu streiten gegen Zion (das Volk de Herrn, SEIN Reich). Ist dies wirklich so schwer?

Dazu gehört auch eine innige Umkehr von störenden, kontraproduktiven Eigenschaften und Handlungsweisen. Ein wichtiges Element dieses "Nicht-Streitens" gegen Zion, diese "Friedens mit Zion", ist auch eine ausreichende Distanz zur "großen und greuelreichen Kirche" (Überbegriff für das Böse in der Welt).

Wenn wir gegeneinander streiten, dann streiten wir auch gegen Zion. Unterlassen wir demnach auch besser die alltäglichen zwischenmenschlichen Streitigkeiten, dann wird es wohl sein mit uns.

Tipps zur Sttreitschlichtung: Schwamm Drüber Party ...

Paralellstellen:

Da sagte Abram zu Lot: »Laß doch keine Streitigkeiten zwischen mir und dir und zwischen meinen und deinen Hirten herrschen: wir sind ja Brüder (= nahe Verwandte).
Genesis 13:8 (Menege Übesetzung)


Bei Übermut gibt es nichts als Streit, aber bei denen, die sich raten lassen, ist Weisheit.
Sprüche 13:10 (Menge-Übersetzung)

ertragt einander und vergebt euch gegenseitig, wenn jemand dem andern etwas vorzuwerfen hat; wie der Herr euch vergeben hat, so tut auch ihr es. Kolosser 3:13 (Menge-Übersetzung)

Dagegen mit törichten Untersuchungen (oder: Streitfragen) und Geschlechtsverzeichnissen sowie mit Streitigkeiten und Gezänk über das Gesetz habe du nichts zu tun, denn das sind unnütze und unfruchtbare Dinge. Titus 3:9 (Menge-Übersetzung)

Und weiter hat der Herr, Gott, geboten, daß die Menschen nicht morden sollen; daß sie nicht lügen sollen; daß sie nicht stehlen sollen; daß sie den Namen des Herrn, ihres Gottes, nicht unnütz gebrauchen sollen; daß sie nicht neiden sollen; daß sie nicht boshaft sein sollen; daß sie nicht einer mit dem anderen streiten sollen; daß sie keine Hurerei begehen sollen und daß sie nichts von dem allen tun sollen; denn wer es tut, wird zugrunde gehen. Denn keine dieser Übeltaten kommt vom Herrn; denn er tut unter den Menschenkindern das, was gut ist; und er tut nichts, was nicht klar ist für die Menschenkinder; und er lädt sie alle ein, zu ihm zu kommen und an seiner Güte teilzuhaben; und er weist niemanden ab, der zu ihm kommt, schwarz und weiß, geknechtet und frei, männlich und weiblich; und er gedenkt der Heiden; und alle sind vor Gott gleich, die Juden ebenso wie die Andern. Buch Mormon ... 2. Nephi 26:32, 33 (hier spricht Nephi zum Volk ... um 559–545 v. Chr.)  


Glaubt an Gott; glaubt daran, daß er ist und daß er alles erschaffen hat, sowohl im Himmel wie auf Erden; glaubt daran, daß er alle Weisheit und alle Macht hat, sowohl im Himmel wie auf Erden; glaubt daran, daß der Mensch nicht alles erfaßt, was der Herr erfassen kann ... Und weiter, glaubt daran, daß ihr von euren Sünden umkehren und von ihnen lassen und euch vor Gott demütigen müßt; und bittet mit aufrichtigem Herzen, er möge euch vergeben; und nun, wenn ihr an dies alles glaubt, so seht zu, daß ihr es tut ... Und weiter sage ich euch ... , wenn ihr zur Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes gekommen seid oder wenn ihr seine Güte erkannt und von seiner Liebe gekostet habt und Vergebung für eure Sünden empfangen habt, wodurch so überaus große Freude in eurer Seele entsteht, ja, so möchte ich, daß ihr an die Größe Gottes und an eure eigene Nichtigkeit und an seine Güte und Langmut gegenüber euch unwürdigen Geschöpfen denkt und dies immer im Gedächtnis bewahrt und euch bis in die Tiefen der Demut demütigt, den Namen des Herrn täglich anruft und standhaft dasteht im Glauben an das, was kommen wird ... . Und siehe, ich sage euch, wenn ihr dies tut, werdet ihr euch immer freuen und von Gottesliebe erfüllt sein und euch immer Vergebung für eure Sünden bewahren; und ihr werdet an Erkenntnis der Herrlichkeit dessen zunehmen, der euch erschaffen hat, oder an Erkenntnis dessen, was gerecht und wahr ist. Und ihr werdet nicht im Sinn haben, einander zu verletzen, sondern friedlich zu leben und jedermann gemäß dem zu geben, was ihm zukommt. Und ihr werdet nicht zulassen, daß eure Kinder hungrig seien oder nackt; ihr werdet auch nicht zulassen, daß sie die Gesetze Gottes übertreten und miteinander kämpfen und streiten und dem Teufel dienen, der der Meister der Sünde ist oder der der böse Geist ist, von dem unsere Väter gesprochen haben, weil er ein Feind aller Rechtschaffenheit ist. Buch Mormon Mosia 4:9-14 (hier spricht König Benjamin ... um 124 v. Chr.)


Und er gebot ihnen, sie sollten keinen Streit untereinander haben, sondern sie sollten eines Sinnes vorwärtsblicken, einen Glauben und eine Taufe haben und ihre Herzen in Einigkeit und gegenseitiger Liebe verbunden haben.  Buch Mormon Mosia 18:21 (hier spricht Alma 1 im Verborgenen, nachdem er vor den Knechten König Noas geflohen ist. 147-145 v. Chr.)

So lehrte Alma sein Volk, daß jedermann seinen Nächsten lieben solle wie sich selbst, daß es unter ihnen keinen Streit geben solle.  Buch Mormon Mosia 23:15 (hier spricht Alma 1 im Verborgenen, nachdem er vor den Knechten König Noas geflohen ist. 147-145 v. Chr.)

... und sie waren sehr beunruhigt, denn der Satan stachelte sie auf, beständig Übles zu tun; ja, er ging umher und verbreitete Gerüchte und Streitigkeiten auf dem ganzen Antlitz des Landes, um dem Volk das Herz zu verhärten gegen das Gute und gegen das, was kommen würde.  Buch Mormon Helaman 16:22 (nachdem der Prophet Samuel die Nephiten gewarnt hat, reagiert das Volk unterschiedlich. Die einen glauben, die anderen sind nicht bereit. Hier wird der Zustand der Ungläubigen beschrieben.  um 6-1 v. Chr.)

Denn wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wer den Geist des Streites hat, ist nicht von mir, sondern ist vom Teufel, der der Vater des Streites ist, und er stachelt den Menschen das Herz auf, im Zorn miteinander zu streiten.
würde.  Buch Mormon 3.Nephi 11:29 (hier spricht der auferstandene Jesus zu den den Gläubigen, als er sie nach seinem Tod am Tempel auf dem amerikanischen Kontinent besucht.  um 34 n. Chr.)


Hört auf, miteinander zu streiten; hört auf, voneinander Böses zu reden. Lehre und Bündnisse 136:23 ... Das Wort und der Wille des Herrn, gegeben durch Präsident Brigham Young in Winter Quarters, dem Lager Israel, Omaha-Nation, am Westufer des Missouri in der Nähe von Council Bluffs, Iowa ( Journal History of the Church        [Geschichte der Kirche aus Tagebüchern], 14 Jan. 1847).

Jakob (jetzt ca. 30 Jahre alt ... Bruder von Nephi) redet zum Volk (Nephi hat sich diese Rede von ihm gewünscht). Als Grundlage für diese Rede werden die Worte Jesajas dienen (auf den heiligen Aufzeichnungen, die Lehis Söhne von Laban in Jerusalem geholt haben, waren u.a. die Worte Jesajas, die jetzt großen Nutzen bringen)

um 559–545 v. Chr.

Tag
20

Buch

2. Nephi

Kapitel

6

Verse

14,15

Und siehe, gemäß den Worten des Propheten wird der Messias sich zum zweitenmal aufmachen, sie zurückzugewinnen; darum wird er sich ihnen mit Macht und großer Herrlichkeit kundtun, so daß ihre Feinde vernichtet werden, wenn der Tag kommt, da sie an ihn glauben werden; und keinen wird er vernichten, der an ihn glaubt ...

Und die nicht an ihn glauben, sollen vernichtet werden, sowohl durch Feuer als auch durch Unwetter und durch Erdbeben und durch Blutvergießen und durch Seuche und durch Hungersnot. ... Und sie werden wissen, daß der Herr Gott ist, der Heilige Israels


mit Macht und großer Herrlichkeit kundtun ...

Der HERR wird bei seinem zweiten Kommen mit Macht und großer Herrlichkeit vom Himmel herabkommen und Jerusalem von seinen Feinden befreien.

Hierzu gibt es höchst interessante Paralellstellen:

Sacharja 14:2, Offenbarung: 11:2,3, Lehre und Bündnisse:88:95, Sacharja 14:4, Lehre und Bündnisse 45:51-53, Sacharja 14:3, Sacharja 14:12, Ezekiel 39:11,12

Auch wenn es hier um die Befreiung der Stadt Jerusalems beim zweiten Kommen des HERRN geht, dürfen wir diese Stelle doch sicher auch auf uns beziehen. Wenn wir an IHN glauben, wird er uns mit Macht und großer Herrlichkeit befreien.

Alle werden am Ende wissen, dass ER der HERR ist, der HEILIGE ISRAELS. Alle, sowohl die Gläubigen, als auch die Ungläubigen.

Jakob (jetzt ca. 30 Jahre alt ... Bruder von Nephi) redet zum Volk (Nephi hat sich diese Rede von ihm gewünscht). Als Grundlage für diese Rede dienen die Worte Jesajas (auf den heiligen Aufzeichnungen, die Lehis Söhne von Laban in Jerusalem geholt haben, waren u.a. die Worte Jesajas, die jetzt großen Nutzen bringen)

um 559–545 v. Chr.

Tag
21

Buch

2. Nephi

Kapitel

6

Verse

16-18

(vergleiche Jesaja 49:24-26)

...  Soll die Beute denn dem Mächtigen genommen werden oder der rechtmäßig Gefangene befreit?  ... Aber so spricht der Herr: Selbst die Gefangenen des Mächtigen werden weggenommen werden, und die Beute des Schrecklichen wird befreit werden; denn der Mächtige Gott wird sein Bundesvolk befreien. Denn so spricht der Herr: Ich werde gegen die streiten, die gegen dich streiten—   ... und ich werde diejenigen, die dich bedrücken, mit ihrem eigenen Fleisch speisen; und sie werden trunken sein von ihrem eigenen Blut wie von süßem Wein; und alles Fleisch wird wissen, daß ich, der Herr, dein Erretter bin und dein Erlöser, der Mächtige Jakobs.

die Beute des Schrecklichen wird befreit werden

Auch hier geht es wieder um die Befreiung Jerusalems beim zweiten Kommen des HERRN.

Hier wird gefragt, ob die Beute (damit ist Israel gemeint) dem Mächtigen (Israels Feinden) genommen werden soll und die rechtmäßig Gefangenen (das Bundesvolk des HERRN) befreit werden sollen. Die Antwort ist ein eindeutiges JA !!!

Die Gefangenen des werden dem Mächtigen (dem Feind) weggenommen, die Beute des Schrecklichen (tyrannische Herscher) wird befreit, denn der HERR gedenkt seines Bundesvolkes.

Und nun wird das Versprechen des HERRN handfest. Er wird gegen die streiten, die gegen sein Bundesvolk streiten.

Bei den Feinden wird dann Chaos sein, sie werden gegeinander kämpfen, alles wird außer Kontrolle geraten (mit ihrem eigenen Fleisch gespeist, trunken vom eigenen Blut)

Am Ende wissen dann alle, dass ER unser ERETTER, unser ERLÖSER, der MÄCHTIGE JAKOBS ist.

Ich glaube, auch diese Verse dürfen wir getrost auf uns beziehen:

Wir können täglich wissen, dass ER der ERRETTER, der ERLÖSER, der MÄCHTIGE JAKOBS ist, denn ER wird uns dem Schrecklichen, dem Mächtigen (unserem Feind, nämlich Satan) entreißen, falls wir seine Beute geworden sind. Wir müssen es nur immer wieder zulassen.

Jakob (jetzt ca. 30 Jahre alt ... Bruder von Nephi) redet zum Volk (Nephi hat sich diese Rede von ihm gewünscht). Als Grundlage für diese Rede dienen die Worte Jesajas (auf den heiligen Aufzeichnungen, die Lehis Söhne von Laban in Jerusalem geholt haben, waren u.a. die Worte Jesajas, die jetzt großen Nutzen bringen)

um 559–545 v. Chr.

Tag
22

Buch

2. Nephi

Kapitel

7

Verse

1-3

(vergleiche Jesaja 50:1-3)

Ja, denn so spricht der Herr: Habe ich dich fortgeschickt, oder habe ich dich für immer verstoßen? Denn so spricht der Herr: Wo ist der Scheidungsbrief eurer Mutter? Zu wem habe ich dich fortgeschickt, oder an welchen meiner Gläubiger habe ich euch verkauft? Ja, an wen habe ich euch verkauft? Siehe, eurer Übeltaten wegen habt ihr euch selbst verkauft, und eurer Übertretungen wegen ist eure Mutter fortgeschickt.    Darum, als ich kam, war niemand da; als ich rief, ja, war keiner da, um zu antworten. O Haus Israel, ist denn meine Hand zu kurz geworden, daß sie nicht erlösen kann, oder habe ich keine Macht, zu befreien? Siehe, mit meiner Zurechtweisung trockne ich das Meer aus; ich mache ihre Flüsse zur Wildnis und ihre Fische stinkend, weil die Gewässer ausgetrocknet sind, und sie sterben vor Durst. Ich kleide die Himmel in Schwärze, und ich mache Sackleinen zu ihrer Hülle.

Der HERR lässt uns nicht im Stich ...


Er hat uns (sein Volk)  NICHT fortgeschickt oder verstoßen. ER verkauft uns auch nicht. Wir verkaufen uns selbst, durch unsere negativen Taten. Wir entfernen uns von IHM, SEINE mächtige rettende Hand bleibt jedoch ausgestreckt. Greifen wir zu !!!

interessante Paralellstellen:

Aber siehe, der Herr hat meine Seele von der Hölle erlöst; ich habe seine Herrlichkeit geschaut, und ich bin auf ewig ringsum umschlossen von den Armen seiner Liebe.

Buch Mormon ... 2.Nephi 1:15 Eine der letzten Worte Lehis vor seinem Tod ... um 588-570 v. Chr.

Denn keine dieser Übeltaten kommt vom Herrn; denn er tut unter den Menschenkindern das, was gut ist; und er tut nichts, was nicht klar ist für die Menschenkinder; und er lädt sie alle ein, zu ihm zu kommen und an seiner Güte teilzuhaben; und er weist niemanden ab, der zu ihm kommt, schwarz und weiß, geknechtet und frei, männlich und weiblich; und er gedenkt der Heiden; und alle sind vor Gott gleich, die Juden ebenso wie die Andern.

Buch Mormon ... 2.Nephi 26:33 Hier spricht Nephi zu seinem Volk ... um 549-545 v. Chr.

Darum, meine geliebten Brüder, flehe ich euch mit ernsthaften Worten an, daß ihr umkehren möget und mit voller Herzensabsicht kommt und an Gott festhaltet, wie er an euch festhält. Und solange sein Arm der Barmherzigkeit im Licht des Tages zu euch hin ausgestreckt ist, verhärtet nicht euer Herz.

Buch Mormon ... Jakob 6:5 Jakob, der Bruder Nephis, spricht zum Volk ... um 544-421 v. Chr.

O wie wunderbar sind die Werke des Herrn, und wie lange hält er es mit seinem Volk aus; ja, und wie blind und unzugänglich ist doch das Verständnis der Menschenkinder; denn sie trachten nicht nach Weisheit und haben auch nicht den Wunsch, daß sie über sie herrsche!   Ja, sie sind wie eine wilde Herde, die vor dem Hirten flieht und sich zerstreut und gejagt wird und von den wilden Tieren des Waldes gefressen wird.

Buch Mormon ... Mosia 8:20,21 Hier belehrt Ammon (einer der vier Söhne Mosias) das Volk Limhi ... um 121 v. Chr.

Siehe, er lädt alle Menschen ein, denn die Arme der Barmherzigkeit sind ihnen entgegengestreckt, und er spricht: Kehrt um, und ich werde euch empfangen.

Buch Mormon ... Alma 5:33 Die Worte Almas (des Jüngeren)  ... um 83 v. Chr.

Und so begann das Werk des Herrn unter den Lamaniten; so fing der Herr an, seinen Geist über sie auszugießen; und wir sehen, daß sein Arm zu allen Menschen ausgestreckt ist, die umkehren und an seinen Namen glauben.

Buch Mormon ... Alma 19:36 Die Söhne Mosias sind auf Missionsreise im Land Nephi bei den Lamaniten. Ammon befindet sich bei König Lamoni, der auf wundersame Weise bekehrt wird ... um 90 v. Chr.

Darum, o mein Sohn, kann jeder, der kommen will, kommen und uneingeschränkt von den Wassern des Lebens nehmen; und jeder, der nicht kommen will, der ist nicht gezwungen zu kommen; aber am letzten Tag wird ihm gemäß seinen Taten wiederhergestellt werden.

Buch Mormon ... Alma 42:27 Die Gebote Almas (des Jüngeren) an seinen Sohn Korianton ... um 74 v. Chr.

Ja, wahrlich, ich sage euch, wenn ihr zu mir kommt, werdet ihr ewiges Leben haben. Siehe, mein Arm der Barmherzigkeit ist euch entgegengestreckt, und wer auch immer kommt, den werde ich empfangen; und gesegnet sind jene, die zu mir kommen.

Buch Mormon ... 3. Nephi 9:14 Auf dem amerikanischen Kontinent liegt als Zeichen des Todes Christi eine tiefe Dunkelheit. Die Stimme des HERRN wir jedoch vernommen ... um 34 n. Chr.

Und ihr seht, ich habe geboten, daß keiner von euch weggehen soll, sondern habe vielmehr geboten, daß ihr zu mir kommen sollt, damit ihr fühlen und sehen könnt ...

Buch Mormon ... 3. Nephi 18:25 Bei seinem Besuch auf dem amerikanischen Kontinent nach seiner Auferstehung, hat der HERR JESUS CHRISTUS den Menschen erlaubt seine Nägel Wundmale an Händen und Füßen zu berühren ... um 34 n. Chr.

Und wo euch jemand empfängt, da werde ich auch sein, denn ich werde vor eurem Angesicht hergehen. Ich werde zu eurer rechten Hand sein und zu eurer linken, und mein Geist wird in eurem Herzen sein und meine Engel rings um euch, um euch zu stützen.

Lehre und Bündnisse 84:88 Offenbarung, gegeben durch Joseph Smith, den Propheten, am 22. und 23. September 1832 zu Kirtland, Ohio

naht euch mir, und ich werde mich euch nahen; sucht mich eifrig, dann werdet ihr mich finden; bittet, und ihr werdet empfangen; klopfet an, und es wird euch aufgetan werden.

Lehre und Bündnisse 88:63 Offenbarung, gegeben durch Joseph Smith, den Propheten, am 27. Dezember 1832 zu Kirtland, Ohio

Suchet den HERRN, solange (oder: weil) er sich finden läßt; ruft ihn an, solange (oder: weil) er nahe ist!

Jesaja 55:6 (Menge Übesetzung)

... Ich will euch eine Zukunft und Hoffnung geben. Wenn ihr dann zu mir ruft, will ich euch antworten; wenn ihr dann zu mir betet, will ich auf euch hören. Wenn ihr mich sucht, so sollt ihr mich finden. Wenn ihr von ganzem Herzen nach mir fragt, so will ich mich von euch finden lassen.

Jeremia 29:11-14 (Bruns Übersetzung)

Bittet, so wird euch gegeben werden; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan werden! 

Matthäus 7:7 (Menge-Übersetzung)

... Wie oft habe ich deine Kinder um mich sammeln wollen, wie eine Henne ihre Küchlein unter ihre Flügel sammelt; doch ihr habt nicht gewollt.

Matthäus 23:37 (Menge-Übersetzung)

... sie sollten Gott suchen, ob sie ihn wohl wahrnehmen und finden möchten, ihn, der ja nicht fern von einem jeden unter uns ist; 

Apostegeschichte 17:27 (Menge-Übersetzung)

Denn hier gibt es keinen Unterschied zwischen dem Juden und dem Griechen: sie alle haben ja einen und denselben Herrn, ihn, der sich reich erweist an allen, die ihn anrufen; denn jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden«

Römer 10:12,13 (Menge-Übersetzung)

Jakob (jetzt ca. 30 Jahre alt ... Bruder von Nephi) redet zum Volk (Nephi hat sich diese Rede von ihm gewünscht). Als Grundlage für diese Rede dienen die Worte Jesajas (auf den heiligen Aufzeichnungen, die Lehis Söhne von Laban in Jerusalem geholt haben, waren u.a. die Worte Jesajas, die jetzt großen Nutzen bringen)

um 559–545 v. Chr.

Tag
23

Buch

2. Nephi

Kapitel

7

Verse

4,5

(vergleiche Jesaja 50:4,5)

Der Herr, Gott, hat mir die Zunge eines Gelehrten gegeben, damit ich dir zur rechten Zeit ein Wort zu sagen wisse, o Haus Israel. Wenn ihr müde seid, weckt er Morgen für Morgen. Er weckt mir das Ohr, so daß ich höre wie ein Gelehrter.   Der Herr, Gott, hat mir das Ohr geöffnet; und ich war nicht widerspenstig, bin auch nicht zurückgewichen.

... die gleiche Stelle in der Bibel (Hermann Menge Übersetzung):

Gott der HERR hat mir die Zunge von Jüngern (= eines Jüngers) verliehen, damit ich den Müden durch Zuspruch aufzurichten wisse; er weckt mich alle Morgen, regt mir das Ohr an, damit ich aufmerke nach Jüngerweise (d.h. gleich solchen, die belehrt werden).    Gott der HERR hat mir das Ohr geöffnet, und ich habe mich nicht gesträubt, bin nicht zurückgewichen.

... die gleiche Stelle in der Bibel (Einheits-Übersetzung):

Gott, der Herr, gab mir die Zunge eines Jüngers, /   damit ich verstehe, die Müden zu stärken durch ein aufmunterndes Wort. Jeden Morgen weckt er mein Ohr, / damit ich auf ihn höre wie ein Jünger. Gott, der Herr, hat mir das Ohr geöffnet. / Ich aber wehrte mich nicht / und wich nicht zurück.

... die gleiche Stelle in der Bibel (Hans Bruns Übersetzung):

Gott, der HERR hat mir die gelehrte Zunge eines Jüngers gegeben, damit ich die Müden mit einem guten Wort erquicken kann. Jede Morgen weckt er mir das Ohr, damit ich wie ein Jünger höre. Gott, der HERR hat mir das Ohr aufgetan und ich habe mich nicht gesträubt und gewehrt.

mit guten Worten erquicken ...

Hier wird der MESSIAS JESUS CHRISTUS als Jünger seines Vaters, Gott dem HERRN, bezeichnet. JESUS CHRISTUS erhält von seinem himmlischen Vater die Zunge eines Gelehrten (eines Jüngers). Diese besondere Rede-Fähigkeit, ermöglich es JESUS CHRISTUS, zur richtigen Zeit zu, damit ER den Müden durch Zuspruch aufrichten, durch aufmunterndes Wort stärken, durch gutes Wort erquicken kann.

Wichtig: JESUS CHRISTUS selbst hat seinem Vater gut zugehört, damit ER die vom Vater eigegeben Worte weiter geben konnte.

Ich bin sicher, wir können im kleinen Rahmen und im geringerem Maße Ähnliches tun. Hören wir gut zu, was unser himmlischer Vater uns durch seinen Heiligen Geist zuflüstert. Geben wir das Gehörte dann an der richtigen Stelle weiter, zur Erquickung und Aufrichtung unserer Mitmenschen.

Jakob (jetzt ca. 30 Jahre alt ... Bruder von Nephi) redet zum Volk (Nephi hat sich diese Rede von ihm gewünscht). Als Grundlage für diese Rede dienen die Worte Jesajas (auf den heiligen Aufzeichnungen, die Lehis Söhne von Laban in Jerusalem geholt haben, waren u.a. die Worte Jesajas, die jetzt großen Nutzen bringen)

um 559–545 v. Chr.

Tag
24

Buch

2. Nephi

Kapitel

7

Verse

6-9

(vergleiche Jesaja 50:6-9)

Ich habe meinen Rücken dem Schlagenden dargeboten und meine Wangen denen, die das Haar ausgerissen haben. Ich habe mein Angesicht nicht vor Beschämung und Bespeiung verborgen. Denn der Herr, Gott, wird mir helfen, darum werde ich nicht zuschanden werden. Darum habe ich mein Angesicht hart gemacht wie einen Kieselstein; und ich weiß, daß ich nicht beschämt sein werde. Und der Herr ist nahe, und er rechtfertigt mich. Wer will gegen mich streiten? Laßt uns zusammen vortreten. Wer ist mein Gegner? Laßt ihn hertreten zu mir, und ich werde ihn schlagen mit der Stärke meines Mundes. Denn der Herr, Gott, wird mir helfen. Und alle, die mich schuldig sprechen werden, siehe, sie alle werden zerfallen wie ein Gewand, und die Motten werden sie auffressen.

... der himmlische Vater hilft

JESUS beschreibt hier SEIN Leiden und SEINE Bereitschaft das Leiden zu ertragen. ER läuft nicht davon, ER versteckt sich nicht. Im Gegenteil, ER geht entschlossen voran (darum habe ich mein Angesicht hart gemacht, wie einen Kieselstein) , ER verlässt sich auf die Hilfe SEINES VATERS, wissend, dass ER nicht beschämt und vernichtet wird. JESUS ist sich der Nähe SEINES VATERS sicher. JESUS weiss, dass SEIN VATER hinter IHM steht.

JESUS hat keine Angst, ER ist bereit zu kämpfen und verlässt sich auf die Hilfe SEINES VATERS.


Sind diese Verse nicht eine wunderbare Anleitung für uns, wenn wir vor schwierigen Zeiten stehen. Auch uns wird unser himmlischer Vater helfen. Gehen wir also mutig voran.





Jakob (jetzt ca. 30 Jahre alt ... Bruder von Nephi) redet zum Volk (Nephi hat sich diese Rede von ihm gewünscht). Als Grundlage für diese Rede dienen die Worte Jesajas (auf den heiligen Aufzeichnungen, die Lehis Söhne von Laban in Jerusalem geholt haben, waren u.a. die Worte Jesajas, die jetzt großen Nutzen bringen)

um 559–545 v. Chr.

Tag
25

Buch

2. Nephi

Kapitel

7

Verse

10,11

(vergleiche Jesaja 50:10,11)

Wer ist unter euch, der den Herrn fürchtet, der auf die Stimme seines Knechtes hört, der in Finsternis geht und kein Licht hat?    Siehe, ihr alle, die ihr Feuer entzündet, die ihr euch mit Funken umgebt, geht in dem Licht eures Feuers und in den Funken, die ihr entzündet habt. Dies werdet ihr von meiner Hand erhalten—ihr werdet euch in Kummer niederlegen.

von Licht, Finsternis, Feuer und Funken ...

Diejenigen, die Respekt vor dem HERRN haben und die Worte SEINES Propheten beachten, muss nicht im Dunkeln umherirren, sondern wird mit göttlichen Licht (mit ewiger Orientierung und Perspektive) gesegnet.

Natürlich können wir unser eigenes Feuer anzünden und uns mit Funken umgeben (menschengemachtes Licht, menschliche Inspiration, menschliche Pilosophien). Doch wenn wir es dabei belassen und uns nicht am ergiebigen Licht des HIMMLISCHEN VATERS erfreuen, dann wird dies im Kummer enden.





Jakob (jetzt ca. 30 Jahre alt ... Bruder von Nephi) redet zum Volk (Nephi hat sich diese Rede von ihm gewünscht). Als Grundlage für diese Rede dienen die Worte Jesajas (auf den heiligen Aufzeichnungen, die Lehis Söhne von Laban in Jerusalem geholt haben, waren u.a. die Worte Jesajas, die jetzt großen Nutzen bringen)

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Tag
26

Buch

2. Nephi

Kapitel

8

Verse

1,2

(vergleiche Jesaja 51:1,2)

Hört auf mich, ihr, die ihr der Rechtschaffenheit nachfolgt. Blickt hin zum Fels, aus welchem ihr gehauen seid, und zum Loch des Schachtes, aus welchem ihr gegraben seid. Blickt hin zu Abraham, eurem Vater, und zu Sara, sie, die euch geboren hat; denn ich habe ihn allein berufen und ihn gesegnet.

Alternativ-Übersetzungen:
"Hans Bruns Jesaja 51:1": Hört auf mich, die ihr nach Heil trachtet und den HERRN sucht! Schaut auf den Felsen, aus dem ihr gehauen, und auf den Steinbruch, aus dem ihr gebrochen seid ...
"Einheitsübesetzung Jesaja 51:1": Hört auf mich, die ihr der Gerechtigkeit nachjagd und die ihr den Herrn sucht. Blickt auf den Felsen, aus dem ihr gehauen seid, auf den Schacht, aus dem ihr herausgebohrt wurdet ...


Blickt hin

Es ist wichtig nach vorne zu blicken. Doch auch ein Blick zurück, auf unsere Wurzeln, auf unseren Ursprung, ist anzuraten. Es ist gut zu wissen, aus welchem Holz wir geschnitzt sind (aus welchem Fels wir gehauen wurden bzw. aus welchem Schacht wir gegraben wurden). So kann es helfen, und daran zu erinnen, dass wir Kinder unserer Eltern sind, dass wir Nachkommen Abrahams sind (direkt, oder durch die Taufe adoptiert) und das wir Kinder unseres himmlischen Vaters sind.

Ein Blick in die Vergangenheit, eine emotionale und geistige Verknüpfung mit unseren Wurzeln, stärkt uns in der Gegenwart, macht Mut für die Zukunft und lässt einen gesunden Stolz in uns erwachen.

Jakob (jetzt ca. 30 Jahre alt ... Bruder von Nephi) redet zum Volk (Nephi hat sich diese Rede von ihm gewünscht). Als Grundlage für diese Rede dienen die Worte Jesajas (auf den heiligen Aufzeichnungen, die Lehis Söhne von Laban in Jerusalem geholt haben, waren u.a. die Worte Jesajas, die jetzt großen Nutzen bringen)

um 559–545 v. Chr.

Tag
27

Buch

2. Nephi

Kapitel

8

Verse

3

(vergleiche Jesaja 51:3)

Denn der Herr wird Zion trösten, er wird alle ihre wüsten Stätten trösten; und er wird ihre Wildnis wie Eden machen und ihre Wüste gleich dem Garten des Herrn. Freude und Frohsinn werden sich darin finden, Danksagung und Liederklang.

erquickend

Wie oft sieht es in uns aus, wie in der Wildnis, wie in der Wüste. Wir fühlen uns vertrocknet, durcheinander und desoreintiert. Doch dann kommt der HERR und tröstet uns. Wir erblühen innerlich, wie ein Garten. Freude, Frohsinn, Danksagung und Liederklang sind dann wieder Teil des Tenors. Das Evangelium Jesu Christi und dessen Früchte sind definitiv erquickend.

Jakob (jetzt ca. 30 Jahre alt ... Bruder von Nephi) redet zum Volk (Nephi hat sich diese Rede von ihm gewünscht). Als Grundlage für diese Rede dienen die Worte Jesajas (auf den heiligen Aufzeichnungen, die Lehis Söhne von Laban in Jerusalem geholt haben, waren u.a. die Worte Jesajas, die jetzt großen Nutzen bringen)

um 559–545 v. Chr.

Tag
28

Buch

2. Nephi

Kapitel

8

Verse

4-8

(vergleiche Jesaja 51:4-8)

Höre auf mich, mein Volk; und schenke mir Gehör, o meine Nation; denn ein Gesetz wird von mir ausgehen, und ich werde machen, daß mein Recht für das Volk als Licht verbleibt. Meine Rechtschaffenheit ist nahe; meine Errettung ist hervorgekommen, und mein Arm wird die Völker richten. Die Inseln werden auf mich harren, und auf meinen Arm werden sie vertrauen. Hebt eure Augen zu den Himmeln empor, und blickt hin zur Erde unterhalb; denn die Himmel werden vergehen wie Rauch, und die Erde wird zerfallen wie ein Gewand; und die darauf wohnen, werden gleichermaßen sterben. Aber meine Errettung wird sein immerdar, und meine Rechtschaffenheit wird nicht abgeschafft werden. Hört auf mich, ihr, die ihr Rechtschaffenheit kennt, das Volk, in dessen Herz ich mein Gesetz geschrieben habe; fürchtet nicht den Hohn der Menschen, auch seid nicht bange vor ihren Schmähungen.    8  Denn die Motte wird sie fressen wie ein Gewand, und der Wurm wird sie verzehren wie Wolle. Aber meine Rechtschaffenheit wird sein immerdar und meine Errettung von Generation zu Generation.

Licht - Hoffnung - Vertrauen ... das Gesetz ins Herz geschrieben ...

Hier spricht der HERR von SEINEM Gesetz und SEINEM Recht. Auch SEINE Rechtschaffenheit, SEINE Errettung und das Gericht werden erwähnt. Das Ganze ist wie ein Licht für die Menschen und etwas, worauf sie hoffen und vertrauen können, etwas NIE endendes.

Der HERR ermutigt hier sein Volk, oder diejenigen, die Rechtschaffenheit kennen und in dessen Herzen ER SEIN Gesetz geschrieben hat. ER macht klar, dass sie sich nicht vor denen fürchten müssen, die sich über sie lustig machen.

Jakob (jetzt ca. 30 Jahre alt ... Bruder von Nephi) redet zum Volk (Nephi hat sich diese Rede von ihm gewünscht). Als Grundlage für diese Rede dienen die Worte Jesajas (auf den heiligen Aufzeichnungen, die Lehis Söhne von Laban in Jerusalem geholt haben, waren u.a. die Worte Jesajas, die jetzt großen Nutzen bringen)

um 559–545 v. Chr.

Tag
29

Buch

2. Nephi

Kapitel

8

Verse

9-10

(vergleiche Jesaja 51:9-10)

Erwache, erwache! Lege Stärke an, o Arm des Herrn; erwache wie in den alten Tagen. Bist du nicht der, welcher Rahab zerhauen und den Drachen erschlagen hat? Bist du nicht der, welcher das Meer ausgetrocknet hat, die Wasser der großen Tiefe; der die Tiefen des Meeres zum Weg gemacht hat, damit die Losgekauften darüberschreiten?

... wie früher

Hier geschieht ein Weckruf an die Israeliten, die ja aus der ägyptischen Gefangenschaft geflohen sind und das Meer überquert haben.

Das hier gelehrte Prinzip:

Erinnere dich an deine ursprüngliche Kraft und Motivation. Lass nicht nach, bleib dran !!!

Jakob (jetzt ca. 30 Jahre alt ... Bruder von Nephi) redet zum Volk (Nephi hat sich diese Rede von ihm gewünscht). Als Grundlage für diese Rede dienen die Worte Jesajas (auf den heiligen Aufzeichnungen, die Lehis Söhne von Laban in Jerusalem geholt haben, waren u.a. die Worte Jesajas, die jetzt großen Nutzen bringen)

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Tag
30

Buch

2. Nephi

Kapitel

8

Verse

11, 12

(vergleiche Jesaja 51:11, 12)

Darum werden die Erlösten des Herrn heimkehren und mit Jauchzen nach Zion kommen; und immerwährende Freude und Heiligkeit werden auf ihrem Haupt sein; und sie werden Frohsinn und Freude erlangen; Mühsal und Trauer werden weithin fliehen. Ich bin derjenige, ja, ich bin derjenige, der euch tröstet.

... die freudige Heimkehr

Die geistige Verknüpfung mit dem HERRN JESUS CHRISTUS, ist wie "ankommen" oder "heimkommen". Stichpunkte für diese Heimkehr sind Freude, Frohsinn und Heiligkeit. Mühsal und Trauer kann ER vertreiben.


Jakob (jetzt ca. 30 Jahre alt ... Bruder von Nephi) redet zum Volk (Nephi hat sich diese Rede von ihm gewünscht). Als Grundlage für diese Rede dienen die Worte Jesajas (auf den heiligen Aufzeichnungen, die Lehis Söhne von Laban in Jerusalem geholt haben, waren u.a. die Worte Jesajas, die jetzt großen Nutzen bringen)

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Tag
31

Buch

2. Nephi

Kapitel

8

Verse

12-13, 15-16

(vergleiche Jesaja 51:12-13, 15-16)

Siehe, wer bist du, daß du dich ängstigst vor dem Menschen, der sterben wird, und vor dem Menschenkind, das wie Gras gemacht werden wird? Und den Herrn vergißt, deinen Schöpfer, der die Himmel ausgespannt hat und die Grundmauern der Erde gelegt, und daß du dich beständig fürchtetest, jeden Tag, vor dem Zorn des Bedrückers, als sei er bereit zu vernichten? Und wo ist der Zorn des Bedrückers? ...  Ich aber bin der Herr, dein Gott, dessen Wellen tosten; der Herr der Heerscharen ist mein Name. Und ich habe meine Worte in deinen Mund gelegt und habe dich im Schatten meiner Hand geborgen, auf daß ich die Himmel pflanze und die Grundmauern der Erde lege und spreche zu Zion: Siehe, du bist mein Volk.

... fürchte dich nicht

Wir müssen wirklich keine Angst haben oder uns fürchten, solange wir mit dem HERRN in Verbindung bleiben und unseren Schöpfer nicht vergessen.

ER ist der HERR unser Gott, ER hat uns SEIN Evangelium gegeben, in IHM sind wir geborgen und beschützt, wir sind SEIN Volk.

Alles andere ist vergänglich, alles andere ist zweitrangig, wir können uns auf unseren ERLÖSER verlassen.

Jakob (jetzt ca. 30 Jahre alt ... Bruder von Nephi) redet zum Volk (Nephi hat sich diese Rede von ihm gewünscht). Als Grundlage für diese Rede dienen die Worte Jesajas (auf den heiligen Aufzeichnungen, die Lehis Söhne von Laban in Jerusalem geholt haben, waren u.a. die Worte Jesajas, die jetzt großen Nutzen bringen)

um 559–545 v. Chr.

Tag
32

Buch

2. Nephi

Kapitel

8

Verse

17, 21-23

(vergleiche Jesaja 51:17, 21-23)

Erwache, erwache, stehe auf, o Jerusalem, die du von der Hand des Herrn getrunken hast den Becher seines Zorns—du hast vom Becher des Zitterns den Bodensatz, den ausgepreßten, getrunken ... Darum höre nun dies, du Bedrängte und Trunkene, und nicht vom Wein: So spricht dein Herr, der Herr und dein Gott nimmt sich der Sache seines Volkes an; siehe, ich habe den Becher des Zitterns aus deiner Hand genommen, den Bodensatz vom Becher meines Zorns; du wirst ihn fortan nicht nochmals trinken. Sondern ich werde ihn denen in die Hand geben, die dich bedrängen; die zu deiner Seele gesagt haben: Beuge dich nieder, daß wir darübergehen—und du machtest deinen Leib dem Erdboden gleich und wie eine Straße für die, die darübergingen.

Umkehr

Manchmal fühlen wir uns durch die Folgen unseres schlechten Tuns regelrecht zermartert. Wir haben den Becher des Zorns und des Zitterns bis zum letzten bitteren Rest leer getrunken (wir haben den Preis für unsere Dummheiten wirklich bezahlt).

In so einem Moment kommen die aufbauenden Worte des HERRN an uns durch Sünde Bedrängte und Orientierungslose. ER wird sich unserer Sache annehmen, ER hat den Becher des Zitterns samt dem Bodensatz aus unserer Hand genommen (ER hat uns erlöst). Jetzt ist es Zeit, SEINE erlösende Hand zu ergreifen, SEINE Gebote zu befolgen und in Zukunft süßes Getränk zu trinken.

Jakob (jetzt ca. 30 Jahre alt ... Bruder von Nephi) redet zum Volk (Nephi hat sich diese Rede von ihm gewünscht). Als Grundlage für diese Rede dienen die Worte Jesajas (auf den heiligen Aufzeichnungen, die Lehis Söhne von Laban in Jerusalem geholt haben, waren u.a. die Worte Jesajas, die jetzt großen Nutzen bringen)

um 559–545 v. Chr.

Tag
33

Buch

2. Nephi

Kapitel

8

Verse

24, 25

(vergleiche Jesaja 52:1,2)

(vergleiche auch L&B 113:7-10)

Erwache, erwache, lege deine Stärke an, o Zion; lege deine schönen Gewänder an, o Jerusalem, du heilige Stadt; denn von nun an wird in dich kein Unbeschnittener mehr hineingehen und kein Unreiner. Schüttle dir den Staub ab; erhebe dich, setze dich hin, o Jerusalem; löse dich von den Fesseln deines Halses, o gefangene Tochter Zions.

erwache, lege Stärke und schöne Gewänder an ...

Ich meine, dies gilt für uns alle, immer wieder. Wir müssen uns stets neu aufrichten und kraftvoll und erneuert nach vorne bewegen. Dabei ist es wichtig, uns von den Dingen zu lösen, die uns bremsen.


Jakob (jetzt ca. 30 Jahre alt ... Bruder von Nephi) redet zum Volk (Nephi hat sich diese Rede von ihm gewünscht). Als Grundlage für diese Rede dienen die Worte Jesajas (auf den heiligen Aufzeichnungen, die Lehis Söhne von Laban in Jerusalem geholt haben, waren u.a. die Worte Jesajas, die jetzt großen Nutzen bringen)

um 559–545 v. Chr.

Tag
34

Buch

2. Nephi

Kapitel

9

Vers

3


Siehe, meine geliebten Brüder, ich sage euch dies, damit ihr euch freut und immerdar euer Haupt erhebt wegen der Segnungen, die der Herr, Gott, euren Kindern zuteil werden lassen wird.

das Haupt immerdar erheben ...

Optimismus ist nötig und möglich. Die Prophezeiungen über die kommenden Segnungen, sollten uns dazu bringen, mit freudiger Zuversicht nach vorne zu blicken.

Auch sollte es stets der Beweggrund unseres Handelns sein, anderen Freude zu schenken und ihnen helfen, das Haupt zu erheben.

Jakob hatte zum Volk auf Grundlage der Worte Jesajas eine Botschaft über die Sammlung Israels und über die Segnungen in den letzten Tagen gegeben. In diesem Vers begründet er sein Tun.

um 559–545 v. Chr.

Tag
35

Buch
2. Nephi

Kapitel
9

Vers
5

Ja, ich weiß, daß ihr wißt, daß er sich im Leib denen zeigen wird, die zu Jerusalem sind, von woher wir gekommen sind; denn es ist ratsam, daß es unter ihnen geschieht; denn für den großen Schöpfer ist es erforderlich, daß er es erduldet, dem Menschen im Fleische untertan zu werden und für alle Menschen zu sterben, auf daß alle Menschen ihm untertan seien.





untertan werden

Hier wird ein göttliches Prinzip für die Errettung umschrieben. Bevor JESUS CHRISTUS zum KÖNIG und MESSIAS werden kann, muss er zunächst selbst untertan werden. Dies hat ER in Vollendung getan.

Im kleinen Maße gilt dies auch für uns. Wenn wir die Sympathie anderer anstreben und uns deren Bereitschaft wünschen, uns zuzuhören bzw. uns zu folgen, dann müssen wir uns zunächst ihnen ganz zuwenden, uns klein machen und ihnen etwas geben. Nur so kann es funktionieren, dass wir Leute auf unsere Seite bringen.

JESUS CHRISTUS hat alles gegeben, selbst SEIN Leben. Und nun ist er in der Position Bedingungen zu stellen.

Jakob hatte zum Volk auf Grundlage der Worte Jesajas eine Botschaft über die Sammlung Israels und über die Segnungen in den letzten Tagen gegeben. Nach dieser Rede spricht Jakob u.a. über das Wirken und Sterben Jesu in Jerusalem.

um 559–545 v. Chr.

Tag
36

Buch
2. Nephi

Kapitel
9

Verse
6-13

Denn da der Tod über alle Menschen gekommen ist, muß es, um den barmherzigen Plan des großen Schöpfers zu erfüllen, notwendigerweise eine Macht der Auferstehung geben ...  und die Auferstehung muß dem Menschen notwendigerweise zuteil werden wegen des Falles; und der Fall kam wegen Übertretung; und weil der Mensch in den gefallenen Zustand geraten war, wurde er von der Gegenwart des Herrn abgeschnitten. Darum muß es notwendigerweise ein unbegrenztes Sühnopfer sein; denn wenn es kein unbegrenztes Sühnopfer wäre, könnte diese Verweslichkeit nicht Unverweslichkeit anziehen. Deshalb hätte das erste Strafgericht, das über den Menschen gekommen ist, notwendigerweise von endloser Dauer sein müssen. Dann aber hätte dieses Fleisch zu seiner Mutter Erde hinsinken müssen, um zu verfaulen und zu zerfallen, um sich nie wieder zu erheben. O die Weisheit Gottes, seine Barmherzigkeit und Gnade! Denn siehe, wenn das Fleisch sich nie wieder erheben würde, müßte unser Geist dem Engel untertan werden, der von der Gegenwart des Ewigen Gottes gefallen und zum Teufel geworden ist, um sich nie wieder zu erheben.  Und unser Geist hätte ihm gleich werden müssen und wir Teufel werden, Engel eines Teufels, um aus der Gegenwart unseres Gottes ausgeschlossen zu sein und um bei dem Vater der Lügen zu verbleiben, im Elend wie er selbst; ja, bei dem Wesen, das unsere ersten Eltern verleitet hat, das sich fast in einen Engel des Lichts verwandelt und die Menschenkinder zu geheimen Verbindungen des Mordens und zu allerart geheimen Werken der Finsternis aufstachelt. O wie groß die Güte unseres Gottes, der einen Weg bereitet, damit wir dem Zugriff dieses furchtbaren Ungeheuers entrinnen können, ja, jenes Ungeheuers, Tod und Hölle, womit ich den Tod des Leibes meine und auch den Tod des Geistes.

Und wegen der Art der Befreiung durch unseren Gott, den Heiligen Israels, wird der Tod, von dem ich gesprochen habe, nämlich der zeitliche, seine Toten freigeben; dieser Tod ist das Grab. Und der Tod, von dem ich gesprochen habe, nämlich der geistige Tod, wird seine Toten freigeben; dieser geistige Tod ist die Hölle; darum müssen Tod und Hölle ihre Toten freigeben, und die Hölle muß ihre gefangenen Geister freigeben, und das Grab muß seine gefangenen Leiber freigeben, und der Leib und der Geist des Menschen werden einer dem anderen wiederhergestellt werden; und dies geschieht durch die Macht der Auferstehung des Heiligen Israels. O wie groß der Plan unseres Gottes! Denn anderseits muß das Paradies Gottes die Geister der Rechtschaffenen freigeben und das Grab den Leib der Rechtschaffenen freigeben; und der Geist und der Leib werden einander wiederhergestellt, und alle Menschen werden unverweslich und unsterblich, und sie sind lebendige Seelen und haben vollkommene Erkenntnis gleichwie wir im Fleisch, außer daß unsere Erkenntnis vollkommen sein wird.


O die Größe der Barmherzigkeit unseres Gottes, des Heiligen Israels! Denn er befreit seine Heiligen von jenem furchtbaren Ungeheuer, dem Teufel, und Tod und Hölle und jenem See von Feuer und Schwefel, der endlose Qual ist.

Befreiung vom Zugriff des Ungeheuers ... lieber eine lebendige Seele, als für immer im Elend ...

Hier wird ein Ungeheuer benannt, nämlich Tod und Hölle, bzw. der körperliche und der geistige Tod.

Es wird auch von dem Wesen berichtet, der Adam und Eva verleitet hat, dem gefallenen Engel, dem Teufel, dem Vater der Lügen (demjenigen, der zu den Werken der Finsternis auftsachelt), der sehr tief gefallen ist aus der Gegenwart des EWIGEN GOTTES um sich NIE wieder zu erheben.

Es wird auch klar unser jetziger Zustand beschrieben. Wir ALLE werden in Folge des Falles sterben und sind von der Gegenwart des Herrn abgeschnitten. Dieser Zustand wird auch als erstes Strafgericht bezeichnet.

Und jetzt kommt die Macht der Auferstehung und das unbegrenzte Sühnopfer ins Spiel. Und es wird deutlich beschrieben, dass OHNE diese RETTUNG, unser jetziger Zustand endlos andauern würde und wir uns NIE wieder erheben könnten. Die Folge: Wir würden Untertanen des Teufels werden, selbst Teufel, ihm gleich, im Elend wie er selbst ... bei ihm verbleibend, auf ewig von der Gegenwart unseres Gotte ausgeschlossen. Welch ein schrecklicher Gedanke.

Ein Hoch nun auf die Weisheit, Barmherzigkeit und Gnade unseres Gottes, denn es gibt eine Befreiung namens Auferstehung. Hurrah, wir eheben uns wieder.

Die Toten, sowohl die körperlich Toten, als auch die geistig Toten werden freigegeben, die gefangenen Leiber und Geister werden befreit. Geist und Köper werden zur lebendigen Seele mit vollkommener Kenntnis vereint.




Jakob hatte zum Volk auf Grundlage der Worte Jesajas eine Botschaft über die Sammlung Israels und über die Segnungen in den letzten Tagen gegeben. Nach dieser Rede spricht Jakob u.a. über die Wichtigkeit der Auferstehung.

um 559–545 v. Chr.

Tag
37

Buch
2. Nephi

Kapitel
9

Vers
14

Darum werden wir eine vollkommene Erkenntnis all unserer Schuld und unserer Unreinheit und unserer Nacktheit haben; und die Rechtschaffenen werden eine vollkommene Erkenntnis ihrer Glückseligkeit und ihrer Rechtschaffenheit haben und sind mit Reinheit bekleidet, ja, nämlich mit dem Gewand der Rechtschaffenheit.

Paralellstelle:

Mosia 3:25 (hier spricht König Benjamin zum Volk Nephi ... ca. 124 v.Chr.):

Und wenn sie böse sind, werden sie einer furchtbaren Einsicht ihrer eigenen Schuld und Greuel überantwortet, was sie vor der Gegenwart des Herrn zurückschrecken läßt in einen Zustand des Elends und endloser Qual, von wo sie nicht mehr zurückkehren können; darum haben sie Verdammnis getrunken für ihre eigene Seele.

Alma 12: 13,14 (Alma der Jüngere spricht in Ammoniah mit Zeezrom (einem sehr einflussreichem Mann), den Amulek zuvor relativ gut besänftigt hat) und beantwortet seine Fragen zum Thema Auferstehung und Gericht ... ca.  82 v.Chr.):

Wenn dann unser Herz verhärtet ist, ja, wenn wir unser Herz gegen das Wort verhärtet haben, so sehr, daß es in uns nicht zu finden ist, dann wird unser Zustand furchtbar sein, denn dann werden wir schuldig gesprochen werden.
Denn unsere Worte werden uns schuldig sprechen, ja, alle unsere Werke werden uns schuldig sprechen; wir werden nicht makellos befunden werden; und auch unsere Gedanken werden uns schuldig sprechen; und in diesem furchtbaren Zustand werden wir nicht wagen, zu unserem Gott aufzuschauen; und wir würden gar froh sein, könnten wir den Felsen und den Bergen gebieten, über uns zu fallen, um uns vor seiner Gegenwart zu verbergen.

Mosia 27:31 (Hier spricht Alma der Jüngere, nachdem der Engel ihn zur Umkehr gerufen hat ... 100 - 92 v.Chr.)

Ja, jedes Knie wird sich vor ihm beugen und jede Zunge bekennen. Ja, nämlich am letzten Tag, wenn alle Menschen dastehen werden, um von ihm gerichtet zu werden, dann werden sie bekennen, daß er Gott ist; dann werden diejenigen, die ohne Gott in der Welt leben, bekennen, daß der Richterspruch einer immerwährenden Strafe über sie gerecht ist; und sie werden beben und zittern und zurückschrecken unter dem Blick seines alles durchdringenden Auges.

Hiob 34:22 (Menge Übersetzung):

... da gibt es kein Dunkel und keine noch so dichte Finsternis, daß die Frevler sich darin verbergen könnten.

Amos 9:3 (Menge Übersetzung):

... wenn sie sich auf dem Gipfel des Karmels verstecken, will ich sie dort aufspüren und zurückholen; und wenn sie sich vor meinen Blicken auf dem Meeresgrunde verbergen, will ich dort der Seeschlange gebieten, sie zu beißen ...

Jesaja 2:10,11
(Menge Übersetzung):

Verkrieche dich in die Felsklüfte und verbirg dich in der Erde vor dem Schreckensanblick des HERRN und vor dem Glanz seiner Erhabenheit!  Die hoffärtigen Augen der Menschen werden gesenkt (= gedemütigt) werden und der Hochmut der Männer gebeugt (oder: erniedrigt); und der HERR allein wird hocherhaben dastehen an jenem Tage.

nackt oder bekleidet

Letztendlich geht es um die eine Frage: Werden wir nach der Auferstehung eher nackt vor dem HERRN stehen oder bekleidet. Schuld und Unreinheit führen zu einer geistigen Nacktheit. Wer dagegn Gutes tut, wird glücklich und bekleidet sein. Das Gewand heisst dann Reinheit und Rechtschaffenheit.

Jakob hatte zum Volk auf Grundlage der Worte Jesajas eine Botschaft über die Sammlung Israels und über die Segnungen in den letzten Tagen gegeben. Nach dieser Rede spricht Jakob u.a. über die Wichtigkeit der Auferstehung.

um 559–545 v. Chr.


Tag
38

Buch
2. Nephi

Kapitel
9

Verse
16-18

Und gewiß, so wahr der Herr lebt, denn der Herr, Gott, hat es gesagt, und es ist sein ewiges Wort, das nicht vergehen kann, diejenigen, die rechtschaffen sind, werden auch dann noch rechtschaffen sein, und diejenigen, die schmutzig sind, werden auch dann noch schmutzig sein; darum sind die, die schmutzig sind, der Teufel und seine Engel; und sie werden hinweg in immerwährendes Feuer gehen, das für sie bereitet ist; und ihre Qual ist wie ein See von Feuer und Schwefel, dessen Flamme für immer und immer emporsteigt und kein Ende hat.

O die Größe und die Gerechtigkeit unseres Gottes! Denn er führt alle seine Worte aus, und sie sind aus seinem Mund hervorgegangen, und sein Gesetz muß erfüllt werden.

Aber siehe, die Rechtschaffenen, die Heiligen des Heiligen Israels, sie, die an den Heiligen Israels geglaubt haben, sie, die das Kreuz der Welt ertragen und ihren Schimpf geringgeachtet haben, sie werden das Reich Gottes ererben, das von Grundlegung der Welt an für sie bereitet war, und ihre Freude wird voll sein immerdar.

... rechtschaffen bleibt rechtschaffen, schmutzig bleibt schmutzig ...

Wir nehmen alles mit ins nächste Leben, unsere Charaktereigenschaften, unser Wesen, unsere Gefühle und Gedanken. Der Zustand bleibt gleich. Die Konsequenzen sind dann Qual oder volle Freude.

Es lohnt sich demnach für das Evangelium, für die unpopulären Prinzipien und Werte Stellung zu beziehen, auch wenn die Welt uns beschimpft und das Leben als Jünger/in Jesu eine gewisse Last sein kann.

Es ist eine Frage der Entscheidung und der daraus resultierenden Konsequenz. Wer dem Heiligen Israels nachfolgt, indem er bestrebt ist, sich slebst eine gewisse Heiligkeit anzueignen, der wird den üppigen Lohn empfangen.

Jakob hatte zum Volk auf Grundlage der Worte Jesajas eine Botschaft über die Sammlung Israels und über die Segnungen in den letzten Tagen gegeben. Nach dieser Rede spricht Jakob u.a. über die Wichtigkeit der Auferstehung und das anschließende Gericht.

um 559–545 v. Chr.

Tag
39

Buch
2. Nephi

Kapitel
9

Verse
20

O wie groß die Heiligkeit unseres Gottes! Denn er weiß alles, und es gibt nichts, was er nicht weiß.

der  Alleswisser

Unseren HIMMLISCHEN VATER als denjenigen zu bezeichnen, dem keine wissenschaftliche Kenntnis fremd ist, sollte keinem gläubigen Menschen schwer fallen. In dieser Stelle geht es jedoch um noch mehr. Unser ewiger Vater kennt all unsere Gedanken, Gefühle, Beweggründe, Wünsche, unser Inneres und unsere Erfahrungen. ER blickt hinter die Fasade und weiß genau, wie wir etwas gemeint haben. Oft interpretieren die Menschen um uns herum, z.B. gut gemeinte Worte als Angriff und fühlen sich verletzt. Solche zwischenmenschlichen Mißverständisse prägen unseren Alltag. Bei GOTT sind wir jedoch in gerechten Händen, sein Urteil stimmt genau, er weiß, wer wir sind und was uns dazu bewegt hat zu sprechen oder zu handeln

Jakob hatte zum Volk auf Grundlage der Worte Jesajas eine Botschaft über die Sammlung Israels und über die Segnungen in den letzten Tagen gegeben. Nach dieser Rede spricht Jakob u.a. über die Wichtigkeit der Auferstehung und das anschließende Gericht.

um 559–545 v. Chr.

Tag
40

Buch
2. Nephi

Kapitel
9

Verse
21, 22

Und er kommt in die Welt, auf daß er alle Menschen errette, wenn sie auf seine Stimme hören werden; denn siehe, er erleidet die Schmerzen aller Menschen, ja, die Schmerzen jedes lebenden Geschöpfes, sowohl der Männer als auch der Frauen und Kinder, die der Familie Adams angehören. Und er erleidet dies, damit die Auferstehung allen Menschen zuteil werde, damit alle am großen Tag, am Tag des Gerichts, vor ihm stehen können.

ER kommt in die Welt und erleidet die Schmerzen aller Menschen ...

Hier wird klar, was JESUS für uns getan hat. Versteht sich wohl von selbst, dass ER auch der Richter sein wird.

Da ist es sicher gut für uns, wenn wir IHM zuhören und IHM nachfolgen.

Jakob hatte zum Volk auf Grundlage der Worte Jesajas eine Botschaft über die Sammlung Israels und über die Segnungen in den letzten Tagen gegeben. Nach dieser Rede spricht Jakob u.a. über die Wichtigkeit der Auferstehung und das anschließende Gericht.

um 559–545 v. Chr.

Tag
41

Buch
2. Nephi

Kapitel
9

Verse
21, 22

Und er gebietet allen Menschen, daß sie umkehren müssen und sich in seinem Namen taufen lassen und vollkommenen Glauben an den Heiligen Israels haben, sonst können sie nicht im Reich Gottes errettet werden. Und wenn sie nicht umkehren und an seinen Namen glauben und sich in seinem Namen taufen lassen und bis ans Ende ausharren werden, so müssen sie verdammt werden; denn der Herr, Gott, der Heilige Israels, hat es gesagt.

... denn der HERR, GOTT. der HEILIGE ISRAELS hate es gesagt

Hier wir deutlich, SEINE Worte gelten. Besonders dann, wenn es um Erretung oder Verdammnis geht. Greifen wir demnach zu, indem wir glauben, umkehren, uns taufen lassen und bis ans Ende ausharren. Klingt doch nach einem guten Deal, oder?

Jakob hatte zum Volk auf Grundlage der Worte Jesajas eine Botschaft über die Sammlung Israels und über die Segnungen in den letzten Tagen gegeben. Nach dieser Rede spricht Jakob u.a. über die Wichtigkeit der Auferstehung und das anschließende Gericht.

um 559–545 v. Chr.










































































































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